Zürich Geschichte

Die Geschichte Zürichs kurz zusammengefasst

Das Gebiet von Zürich wurde schon früh als Siedlung genutzt, bereits viertausend Jahre vor Christus kamen erste Menschen hierher, um ihre Pfahlbauten am Zürichsee zu errichten, und als Fischer, Jäger und Sammler zu leben.

Über die weitere Geschichte der ersten Siedlung ist nicht viel bekannt, nur dass die Menschen später begannen neben dem Jagen und Sammeln auch Ackerbau zu betreiben. Definitiv steht nur fest, dass sich später die Kelten hier niederließen.

Aus dem keltischen stammt auch der Name Zürichs ab, „Turus“ wurde mit Ankunft der Römer in „Turicum“ abgewandelt und entwickelte sich schließlich zu Zürich. Als die Römer ungefähr 15 v.Chr. in Zürich eintrafen, lag die kleine keltische Siedlung für sie an einem strategisch günstigen Punkt, der über den See mit ihrem Reich verbunden war, und als Zollstation genutzt werden konnte.

Damals reichte der Zürichsee noch weiter ins Land hinein, und so entstanden die Garnison und die Zollstation dort, wo heute der Lindenhof liegt. Zudem wurden zu dieser Zeit einige Häuser, ein hölzerner Steg und ein Marktplatz errichtet, die in Nutzung waren, bis die Römer um das Jahr 400 abzogen.


 



Ein interessanter Vorfall während dieser Regierungszeit der Römer ist im Wappen von Zürich festgehalten worden, das drei Heilige zeigt, die ihre abgeschlagenen Köpfe unterm Arm tragen. Die Stadtpatronen Felix, Regula und Exuperantius wurden im vierten Jahrhundert vom Stadthalter Zürichs zum Tode verurteilt, da sie bekennende Anhänger des Christentums waren. Nach ihrer Enthauptung sollen die Märtyrer aufgestanden sein, ihre Köpfe genommen haben und damit Flussabwärts ans Festland gegangen sein, wo sie sie niederlegten.

An der Stelle, an der die drei enthauptet wurden, steht heute die Wasserkirche, dort wo sie ihre Köpfe niedergelegt haben sollen, wurde das Großmünster errichtet.

Nach dem Abzug der Römer ließen sich die Alemannen in diesem Gebiet nieder, und die nächsten paar hundert Jahre liegen im Dunkel der Geschichte. Erst mit dem Aufstieg Karls des Großen kehrt Turicum zurück auf die Bildfläche, nachdem dieser die Wasserkirche und das Chorherrenstift am Großmünster persönlich gestiftet haben soll. Diese Tatsache ist unter Historikern jedoch umstritten.

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