Zürich Clubs

In den Zürcher Clubs überwiegt die elektronische Musik - Ein Überblick

Das breite Spektrum der Clubszene Zürichs lässt schnell einmal den Überblick verlieren, und wer nicht bereits auf den einen oder anderen Club eingeschworen ist, der sollte sich für das Abendprogramm am besten von Flyern inspirieren lassen, die man beim Bummel durch die Stadt zuhauf zugesteckt bekommt.

Eine gute Informationsquelle rund um das Clubgeschehen bietet auch NZZ Ticket, in dem nicht nur die Clubs und Veranstaltungen, sondern auch das tägliche Programm der Clubs aufgelistet sind. Das kleine Faltblatt von Züritipp enthält nur eine geringe Auswahl, eignet sich aber gut falls nur ein Abend mit dem Ausgehen in einen Club geplant ist.

Die großen Technoclubs finden sich gehäuft in Zürich West, jedoch dominiert in der Stadt allgemein eher der elektronische Musikbereich auf den Tanzflächen. So auch im Szeneclub „Kaufleuten“, in dem am Wochenende House die Tanzflächen beschallt, es sei denn es findet gerade ein Livekonzert statt.


 



Das „Rohstofflager“ im Oerlikon bietet seinen Tänzern ebenfalls House, Breakbeats und Techno an, in der Lounge des Clubs sind diese allerdings wesentlich gedämpfter zu vernehmen und man kann sich bei guten Drinks nett unterhalten. Keinerlei Chance dem Sound der DJ’s zu entkommen hat man im Q-Club, der als Progressive Club nur etwas für hart gesottene Elektronikfans ist, dafür aber mit einem Open End lockt, das durchaus am Nachmittag des nächsten Tages sein kann.

Ähnlich das „UG“ in der Geroldstrasse, einer der ersten Clubs in Zürich West, der Break Beats, Ragga, House und Drum’n’Bass im Programm hat, und ein bunt gemischtes Publikum anzieht. Die Jugendlichen nehmen meist mit dem „X-Tra“ vorlieb, das die größte Disco Zürichs ist. Hier wird neben House und Techno auch mal NDW, Salsa, Jazz, Funk oder Latin aufgelegt, was durchaus eine willkommene Abwechslung ist. Ebenfalls auf der Limmatsrasse, wie dieser Club, findet sich das Indochine, das einer Kopie der Pariser Buddha Bar gleicht, mit all der prächtigen und reichhaltigen fernöstlichen Dekoration. Hier wird ebenfalls vornehmlich Techno und House gespielt, wie in den meisten Clubs Zürichs, allerdings ist das Indochine sehr teuer.


 



Noch ein Club, der nebst dem X-Tra stets von der jungen Generation besucht wird, ist das „Abart“, in dem häufig Live Auftritte stattfinden, und das kunterbunt gemischte Musik auflegt. Gemischt ist auch das Publikum in der „Kanzlei“, wo wöchentlich andere Mottoparties stattfinden, oder im kleinen Club „Wunderbar“.

Weniger zum tanzen als entspannen sind die Jazzbars und Jazzclubs der Stadt, wie etwa das Moods, das dafür aber eine herrliche Lage am Wasser und eine große Auswahl an Weinen und anderen Getränken bietet. Tanzen bis das Parkett glüht kann man alternativ zu den Clubs auf den Tangoveranstaltungen, die häufig, aber an stets wechselnden Orten stattfinden.

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1 Kommentar zu “Zürich Clubs”

  1. am 28. Feb 2007 um 10:26HouseMaus

    Fans der elektronischen Musik sollten Zürich einmal besucht haben. Mag es zwar für andere Musikstile wenig Angebot geben, kommen Elektrohörer auf jeden Fall auf ihre Kosten. Wer es doch eher gemütlicher mag, kann es sich bei Bedarf in den Jazzbars und Jazzclubs gemütlich machen, ein Besuch in einer der großen Diskotheken verspricht jedoch eine großartige Nacht.

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