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Welche besonderen Sehenswürdigkeiten der Ort zu bieten hat

Im Ort selbst findet man eine ganze Reihe von interessanten Sportmöglichkeiten, aber nur vergleichsweise wenige Attraktionen, die für einen geruhsamen Nachmittag geeignet sind.

Nach Welschnofen kommt man wegen der berauschenden Umgebung oder der zahllosen Sportmöglichkeiten, aber kaum wegen des Orts. Diese Aussage trifft man unter Urlaubern in diesem Ort immer wieder an. In der Tat sind die Sehens­würdigkeiten im Ort rasch erkundet, weshalb Welschnofen in dieser Beziehung wirklich nicht allzu viel zu bieten hat.

Dennoch sollen hier einige der interessanteren Sehenswürdigkeiten kurz angerissen werden. Die Pfarrkirche liegt etwas über dem Zen­trum und über der Straße und stellt ein recht interessantes Ziel für einen kurzen Abstecher dar. Oberhalb ist immer noch Wiesengrün zu finden, während der Blick bis zum Rosengarten reicht; ein wirklich erstaunlicher Ausblick. Recht interessant ist auch das Dorfmuseum im Haus der Dorfgemeinschaft. Es liegt allerdings gleich neben der Kirche und zeigt Objekte des bäuer­lichen Lebens.


 



Die wohl prominenteste Sehenswürdigkeit in Welschnofen ist wahrscheinlich die Elisabethpromenade in der Nähe des Grandhotel Karersees, das heute Grand Hotel Carezza genannt wird. Kaiserin Elisabeth von Österreich, die legendäre Sissi, ver­brachte im Jahr 1897 einen Erholungsurlaub im Grandhotel und verschaffte dem Ort kurzzeitig einen erheblichen Ruhm.

Einer der Wege, die sie damals nahm, ist heute als Elisa­bethpromenade ausgebaut, die sich bei den Besuchern des Orts großer Beliebtheit erfreut. Ein Denk­mal erinnert auch an die unglückliche Kaise­rin, die zu diesem Zeitpunkt nicht mehr lange leben sollte. Ein Jahr später wurde sie in Genf ermordet.


 



Wenn man heute diese Promenade erkunden möchte, sollte man am besten beim Hotel Rosen­garten im Frommerbachtal beginnen. Von dort aus kann man auf dem Weg direkt zum Elisabethdenkmal nahe dem Hof Zenai spazieren. Hat man dieses Denkmal erreicht, kann man auf der eigentlichen Promenade gemütlich bis zum Hotel Karersee spazieren. Allerdings sollte man diesen Weg am Besten zu Fuß antreten, da er im zweiten Teil ein für Pkw gesperrter Fahrweg ist. Auf dem Weg kommt man vorbei am Gasthof Schönblick, in dem man nicht nur den schönen Blick, sondern auch die Erfrischungsmöglichkeit genießen kann.

Bis zum höchsten Punkt des Wegs oberhalb des Denkmals ist man ungefähr eine Stunde unterwegs, wobei eine Steigung von 300 Metern überwunden wird. Von diesem Aussichtspunkt aus kann man in eineinhalb Stunden das Grandhotel Carezza erreichen; hier ist der Höhenunterschied allerdings sehr gering. Durch die Bushaltestelle beim Hotel kann man sich bei Bedarf den Rückweg sparen und den Tag bequem ausklingen lassen.

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