Auswirkungen der Völkerwanderung nach dem Römischen Reich auf Florenz

Schon bald nach der hadrianischen Zeit bewies sich die Vitalität der Stadt. Nach den turbulenten Zeiten der Völkerwanderung war Florenz von ehemals rund 10 000 Einwohnern im 2. Jahrhundert auf kaum mehr als 1000 geschrumpft. Ein schwerer Schlag für eine einstmals blühende Metropole, die ein wichtiges Handelszentrum im florierenden Römischen Reich gewesen war.

Als die schweren Zeiten der Völkerwanderung vorerst überstanden waren und eine wenigstens rudimentäre Ruhe im gebeutelten Europa einkehrte, näherte sich die Bevölkerungszahl unter den Karolingern im 9. Jahrhundert annähernd den 5000.

Während der karolingischen Renaissance; für die Florenz noch nicht verantwortlich war; nahm Florenz bald wieder eine recht wichtige Stellung ein, da die alten römischen Handelswege von den Kriegen innerhalb des ehemaligen Reiches weitaus weniger angegriffen waren als die Gebäude.


 



So stellten sie auch um die Jahrtausendwende immer noch die wichtigsten Handelswege im mittelalterlichen Europa dar. Ein Umstand, den man in dieser bewegten und unsicheren Zeit nicht gering schätzen kann.

Während der prosperierenden Regierung der Markgräfin Matilda di Canossa im 11. Jahrhundert erreichte Florenz die damals beachtliche Zahl von 20 000 Einwohnern, womit die ehemalige Größe der Metropole im Römischen Reich deutlich überschritten war.

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