Villnösser Tal
3. April, 2007 von Moderator
Das Villnösser Tal - Viel besucht und oft fotografiert
In manchen Urlaubsregionen findet man Bilder vor, die überaus bekannt erscheinen, denn man hat Sie auf Bildern oder in Reiseführern schon öfter gesehen und wundert sich beinahe, sie in der Wirklichkeit wieder zu finden.
Auch für die Dolomiten kennt man solche Bilder selbstverständlich. Wenige Bilder aus den Dolomiten sind so bekannt wie das der Geislerspitzen mit dem Kirchlein St. Johann in Ranui im grünen Vordergrund. Diese idyllische und charakteristische Landschaft, die immer wieder gerne fotografiert wird, ist ein Beispiel für die Schönheit des bekannten Villnösser Tals, das zu den beliebtesten Urlaubsregionen in den Dolomiten gehört.
Besucher, die dieses Bild zuvor schon einmal auf einem Foto bewundert haben, sind schnell überzeugt: das Bild trügt nicht. Das Villnösser Tal gehört wirklich zu den schönsten Regionen in den Dolomiten und ist eines der wenigen grünen, ruhigen und bäuerlichen Dolomitentäler Südtirols.
Auf dem Weg zum Vilnösser Tal muss man vom Eisacktal aus zuerst eine schmale, tief eingeschnittene Waldschlucht durchqueren, bevor man unterhalb der Ortschaft St. Peter sein Ziel erreicht.
Es ist ein eindrucksvolles Erlebnis, wenn man auf diesem Weg in die sonnige Weite des Villnösser Tals hinaustritt, denn sofort erblickt man die charakteristischen Landschaften dieses Tals. Die nahe gelegenen bäuerliche Siedlung bestand bis vor einigen Jahrzehnten nur aus Einzelhöfen und Weilern, doch heute haben St. Peter und St. Magdalena, die größten Siedlungen im Villnösser Tal, die Größe und den Charakter eines Dorfes erreicht.
Es erscheint vielen Besuchen verwunderlich, dass ein Dorf, was oft als ein Inbegriff für einen kleinen Ort verwendet wird, hier beinahe das Zentrum der menschlichen Siedlung ist. In den Dolomiten ticken die Menschen und das Leben halt anders als anderswo.
Auch das auf das Eisacktal hinunterschauende Örtchen Teis hat mittlerweile Dorfcharakter und stellt die dritte wichtige Siedlung dieses Tals dar.
Rund um das Tal begrenzen die Spitzen der Geislergruppe den Blick der Bewohner im Tal. Diese Gipfel werden nicht umsonst meist Geislerspitzen genannt – und dort, wo gerade keine Spitze der Geisler zu sehen ist, erblickt man die nicht minder schroffen Aferer Geisler, die ebenfalls das Tal optisch zu einem tiefen Kessel machen.
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