Untergang Roms

Die Hauptgründe für den Fall des mächtigen Römischen Reiches

Die Gründe für den Untergang des Römischen Reiches sind so zahlreich und vielfältig, dass man dieses Thema unmöglich in wenigen Sätzen umreissen kann. Wichtigster Faktor war allerdings wahrscheinlich das Erstarken der sogenannten Barbaren, womit die Römer allerdings schlicht und einfach Völker bezeichneten, die nicht die römische Sprache benutzten.

In einem Anflug römischer Arroganz schufen sie das Wort „ bar-bar “, welches lautmalerisch den Klang dieser Sprachen, die für die Römer natürlich unverständlich waren, ausdrücken sollte.

Ebenfalls wichtig für den Verlauf der Geschichte ist wohl auch der zunehmende Einfluss des Christentums, der zwar einerseits den Verfall des Römischen Reiches begünstigen sollte, der allerdings die Geschichte der Stadt Rom auf andere Weise eindrucksvoll fortsetzte.


 



Zuerst erschien das Christentum als eine willkommene Möglichkeit, das Reich wieder erstarken zu lassen und vor allem auf eine mächtige religiöse Verbindung innerhalb des Reiches zurückgreifen zu können. Dieser religiöse Verbindungsfaktor wurde allerdings zu einem Streitgrund, als die Hauptstadt nach Konstantinopel verlegt wurde und es so zur Kirchenspaltung kommen konnte, die die politische Spaltung zwischen West- und Ostrom nur verstärkte.

Die Kirche der lateinischen Tradition blieb mit ihrem Mittelpunkt Rom stark und führte schließlich durch verschiedene Allianzen die absolute Trennung zwischen Westreich und Ostreich herbei.

Der Fall Roms wird nach verschiedenen Geschichtsschreibungen auf 475 nach Christus datiert, allerdings kann man sich geschichtlich gesehen nicht so genau auf ein Datum festlegen, da weder die Ankunft der Barbaren in Rom eine absolute Einmaligkeit war, noch sie ein schlagartiges Ende Roms hätte besiegeln können, wäre das Reich nicht ohnehin schon im Verfall begriffen gewesen.

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