Überflutung
4. Juli, 2007 von Moderator
Die tragischen Folgen der Überschwemmung für das kulturelle Erbe Florenz’
Seither gilt es als florentinisches Symbol der Selbsterhaltungskraft, dass der Ponte Vecchio diesen Wassermassen standhielt. Es ist ein Zeichen des Widerstandes gegen die Zerstörung geworden. Es entstanden viele verschiedene Folgeschäden.
Florenz verlor Schätzungen nach ein Prozent des künstlerischen Erbes. Bei 25 Museen, 40 Kirchen und 50 Palazzi ist das ein erheblicher Schaden. Diese Kunstschätze sicherten das Fortbestehen der Einmaligkeit von Florenz und galten daher zu ihrem eigentlichen Wert als umso wertvoller.
Neben den aus den Vereinigten Staaten eingeflogenen elektrischen Pumpen reisten von dort auch freiwillige Helfer an, die sich zu den unzähligen Florentinern gesellten und den Schaden einzudämmen versuchten und das Kulturgut zu retten.
Die Teilnahmslosigkeit der Zentralverwaltung und die Trägheit der Bürokratie Roms brachten die Einwohner schließlich dazu, sich selbst zu helfen und auch die gebotene Hilfe aus aller Welt in Anspruch zu nehmen. Viele junge Menschen kamen aus aller Welt um mit anzupacken.
Nach ungefähr einem Monat verließen sie Florenz wieder und hatten mit 1500 Läden, 800 Häusern und etlichen Kilometern Straße, die sie ganz vom Schlamm befreit hatten, eine immense Arbeitsleistung von über einer halben Million Arbeitsstunden erbracht.
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