Tommaso Masaccio

Tommaso Masaccio: Maler und Mitbegründers der Renaissancemalerei

Die Liste der Ausnahmekünstler, die während der Renaissance ihr Schaffenszentrum in Florenz hatten, ist lang. Einer der vielversprechendsten Künstler war zu seiner Zeit der Maler Tommaso Masaccio, der sich mit wenigen Werken in seinem kurzen Leben dennoch einen Namen unter den Künstlern der Stadt machen konnte.

Manche Historiker sind der Ansicht, dass in der Tat nur sein früher Tod überhaupt dazu führte, dass er etwas hinter dem Ruhm weltberühmter Künstler wie Raffael, Leonardo und Michelangelo zurückblieb.

Dass dies keineswegs eine unvertretbare These ist zeigt sich vor allem an der Tatsache, dass Michelangelo genauestens die zukunftsweisenden Fresken Masaccios in der Cap­pella Brancacci studierte.

Masaccio wurde in San Giovanni Val d’Arno geboren und gilt als eigentlicher Initiator der Renaissance-Malerei. 1419 begann die fulminante Maler­karriere des Notarsohns, die seinem Vater eigentlich nicht besonders gut in den Kram passte.


 



Dennoch machte Masaccio seinen Weg, und das mehr als deutlich. 1424 beauftragt ihn der reiche Kauf­mann Brancacci mit einem Freskenzyklus aus dem Leben des Apostels Petrus, den er für seine Familienkapelle in Santa Maria del Carmine erschaffen sollte.

Für dieses Werk arbeitete Ma­saccio intensiv mit Masolino da Panicale zu­sammen, einem älteren und zu dieser Zeit schon weitaus bekannteren Künstler der damaligen Zeit.

Masaccios Malerei übertrifft aber mit ihrer inno­vativen Ausdruckskraft bei Wei­tem die des älteren Kollegen, so dass sein Ruhm sich bis heute erhalten konnte. 1428 reist Masolino nach Rom und Masaccio folgt ihm. Er stirbt noch im gleichen Jahr, als er kaum das 27. Lebensjahr erreicht hatte.

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