Tauferer Ahrntal
28. Februar, 2007 von Moderator
Die beiden Täler zählen zu den größten in den Dolomiten
Die beiden großen Täler Tauferer Tal und Ahrntal nehmen in den Dolomiten beeindruckende Ausmaße an. Von Bruneck bis zum gewaltigen Alpenhauptkamm zieht sich die lange Achse dieser beiden Täler und passiert dabei sogar die nördlichste Stelle Italiens.
In dieser Region und in den beiden kleinen Nebentälern Raintal und Mühlwalder Tal findet man als Besucher vor allem zum Wandern und Bergsteigen hervorragende Möglichkeiten vor, so dass man sich hier vor allem als aktiver Urlauber zu Hause fühlen wird.
Dabei sind die Höhenunterschiede, die die Täler auf ihrem Weg durchmachen, sehr beträchtlich: 835 Meter hoch liegt der Ort Bruneck im Unterpustertal, der Große Möseler in den Zillertaler Alpen ragt mit beeindruckenden 3.478 Metern in die Höhe, während der Hochgall diesen Wert mit 3.495 Metern sogar noch um eine Winzigkeit übertrifft. Er liegt an der Grenze zu Osttirol und stellt ebenfalls ein beliebtes Ziel für die zahlreichen Besucher dar.
Zwischen diesen markanten Wegpunkten liegen jede Menge Natur, Wiesengrün, Almen, Wälder und hochalpine Weiden. Auch uralte Gletscher und ein paar hübsche alte Orte wie Sand in Taufers locken hier den Besucher.
Ganz gleich, ob man hier gerne Wandern will oder lieber Bergsteigen, wer auch nur einen geringen Draht fürs Radfahren hat, sollte in dieser hervorragenden Region auch sein Mountainbike nicht zu Hause lassen. Jede Alm und jeder Bergbauernhof lockt mit einem Zufahrtssträßchen, das sich ideal für die Reise mit einem geländegängigen Fahrrad eignet, wogegen die Verbindungen zwischen den einzelnen hohen Höfen und Almen selbst mit einem solchen Rad nicht zugänglich sind. Oft sind sie so steil und ausgesetzt, dass sie geübten Bergsteigern vorbehalten bleiben.
Man sollte nun aber nicht den Fehler machen, diese schöne Region in allem auf die Natur zu reduzieren, in der man sich hier auf verschiedene Arten sportlich betätigen kann. Auch Burgen und alte Adelssitze laden zu einer Reise in die Vergangenheit ein, während ein exzellentes Bergbaumuseum samt befahrbarem altem Bergbaustollen eine echte Abenteuertour ins Innere der Erde ermöglicht; erfahrungsgemäß ein Vergnügen, das vor allem Kinder zu schätzen wissen.
Schließlich bleibt noch die rustikale Küche in oft noch rustikaleren Lokalen zu erwähnen, die nach der einen oder anderen Tour zur Einkehr einlädt. Die alte Gastfreundschaft der Menschen dieser Täler ist hier ebenso lebendig wie das immer noch urwüchsige Leben auf den Bergbauernhöfen.
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