Tauchschein

Tauchschein

Wenn man sich als Tauchanfänger die Mühe macht und das Angebot mehrerer Tauchverbände vergleicht, wird man auf eine unüberschaubare Fülle von verschiedenen Scheinen, Karten oder ähnlichen Qualifikationen stoßen, die den Weg zum erfahrenen Taucher wie Meilensteine markieren.

Die Anzahl der Scheine bis zur höchsten Qualifikation im Tauchsport variiert von Gesellschaft zu Gesellschaft, und so ist es einsichtig, dass nicht überall, wo „advanced“ drauf steht, auch unbedingt fortgeschritten drin sein muss.
Wenn nach dem ersten Fortgeschrittenen-Schein noch 25 weitere folgen, ist dieser höchstwahrscheinlich kein Nachweis für übermäßige Taucherfahrung.

In einem sind die etlichen verschiedenen kleinen Plastikkarten (das ist die Form, in der die Scheine üblicherweise daherkommen) sich in der Bedeutung allerdings einig. Sie alle machen die Aussage: „Der Besitzer kann und darf tauchen.“


 



Sinnvoll sind die Scheine natürlich, um sicherzustellen, dass ein Taucher, der besondere Gewässer aufsuchen will (seien es nun strömungsreiche Gewässer oder auch Wracks), auch Kenntnisse der Anforderungen dieses Tauchgangs hat.

Die meisten Tauchverbände unterscheiden ihre Qualifikationen nach solchen Gesichtspunkten, allerdings tut es eben jede Gesellschaft für sich, was dazu führt, dass zwei Taucher mit ähnlichen Erfahrungen unter Umständen nicht einmal einen gleich lautenden Schein haben.

Manch einer sagt, dass diese Ausdifferenzierung im Tauchsport ganz einfach eine Modeerscheinung ist. Unter Tauchern jedenfalls scheinen die verschiedenen Karten beliebtes Gesprächsthema zu sein.

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