Südtiroler Speck

Der Südtiroler Speck - Ganz anders als gewöhnlicher Speck

Speck ist hier übrigens eigentlich auch immer Südtiroler Speck, eine eigene Spezialität, die man auf besondere Weise herstellt und die sich in einigen Punkten deutlich von dem unterscheidet, was man als Besucher vielleicht vermutet.

Für den Südtiroler ist Speck der im Wesentlichen vom Fett be­freite Hinterschinken vom Schwein, der in eine mit Kräutern versetzte Salzlake eingelegt wird, um eine besonders Aroma zu entwickeln. Danach wird Tiroler Speck über Wacholderholz geräuchert und lange abgelagert. Speck, der auf diese Weise hergestellt wird, hat eine zarte Konsistenz und ist trotz seines deftigen Geschmacks auf eigentümliche Weise gar nicht so sehr kräftig im Geschmack.

Es gibt zwei wesentliche Arten, wie man Speck in Südtirol und den Dolomiten genießt: nach der Tiroler Art wird er in dicke Scheiben zerteilt, die man bei Tisch in Streifen schneidet und zum Brot verzehrt. Dazu genießt man ein Glas Rotwein; eine echte Tiroler Merende, wie man die Brotzeit hier nennt. Nach italieni­scher Art hingegen schneidet man den Speck in feinste, durchsichtige Scheiben und verzehrt ihn als Vorspeise.


 



Beide Varianten haben etwas zu bieten, und dies denkt man sich auch in Südtirol: je nach Anlass unterscheiden die Tiroler und verfahren mit dem Speck mal so und mal so.

Wenn Sie im Urlaub vorhaben, Speck zu kaufen, sollten Sie die Augen aufhalten: Industriespeck darf sich leider auch Südtiroler Speck nennen. Deswegen beim Einkauf auf den lokalen Hersteller achten oder gleich beim Bauern kaufen, der diese Spezialität frischer anbietet als jeder Supermarkt.

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