Statue Rom
8. April, 2007 von Moderator
Die bewegte Geschichte des Monumento a Umberto I.
Das Monument, welches an den als „der gute König“ bekannten König Umberto I. respektvoll erinnert, schaut selbst auf eine Errichtungsgeschichte zurück, die sich komplizierter gestaltet hat als bei vielen anderen Bauten und Sehenswürdigkeiten in Rom.
Die Reiterstatue, die sich 15 Meter hoch in den Himmel erhebt, ist aus Bronze gefertigt und steht auf einem Marmorsockel, der die Erinnerung an den zweiten König Italiens zu einer imposanten Erscheinung macht. Die Statue steht in der Villa Borghese, ein Ort, der nicht aus Zufall gewählt wurde. Zwischen 1900 und 1944 wurde die Villa „ Villa Umberto I. “ genannt und erinnerte so schon selbst an den beinahe legendären König des Landes.
Auf Wunsch von Umbertos Sohn, der seinen Vater gerne auf diese Art und Weise geehrt sehen wollte, wurde die Statue in der Villa aufgestellt. Vittorio Emanuele III., so der Name von Umbertos Sohn, hatte die Villa selbst gekauft und in Staatsbesitz überschriebe, so dass er in dieser Hinsicht auf relativ freie Art und Weise über das Schicksal des Gebäudes verfügen konnte.
Doch auch wenn Vittorio scheinbar sämtliche Fäden für die Errichtung des Monuments selbst in der Hand hielt, konnte er es nicht vermeiden, dass es zu langwierigen und sehr unangenehmen Verzögerungen kam. Der Tod von David Calandra, der für viele Menschen bereits selbst ein sehr trauriges Ereignis war, warf die Bauarbeiten um ein gutes Stück zurück.
Calandra hatte den Auftrag 1906 erhalten, da er sich in Rom schon durch die Planung und Errichtung mehrerer Ehrendenkmäler in dieser Beziehung einen Namen gemacht hatte. Sein Tod war ein schwerer Schlag für das Projekt, doch war sein Lieblingsschüler glücklicherweise talentiert genug, als dass er das Werk ganz im Stile des Meisters fortsetzen konnte.
Doch trotz dieses eigentlich als relativ glücklich zu bezeichnenden Umstandes stand die Errichtung des Ehrendenkmals nicht unter einem guten Stern. Der Erste Weltkrieg erschütterte das Land und verzögerte den Bau weiter, so dass es schließlich erst 20 Jahre nach dem Beginn der Arbeiten zur festlichen Einweihung des Denkmals kam.
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