Stadt Kanton Zürich

Unterschied zwischen der Stadt Zürich und dem gleichnamigen Kanton

Es mag beim ersten Mal hören etwas verwirren, dass in der Schweiz ein Kanton und eine Stadt denselben Namen tragen, doch wurde es bei mehreren der 26 Schweizer Kantone so gehandhabt, dass der Kanton den Namen seiner Hauptstadt trägt. So ist die Stadt Zürich die Hauptstadt des Kantons Zürich.

Der Kanton liegt in der zentralen Nordschweiz, dem schweizerischen Mittelland, trägt das Kürzel „ZH“ und grenzt teilweise an Deutschland an. Daher wird hier als Amtssprache das Schweizerdeutsch benutzt, das durch seine regionale Prägung auch als „Züridütsch“ bezeichnet wird.

Der Kanton ist in 12 Bezirke gegliedert, die ebenfalls nach ihrem Hauptort benannt sind. Die nördlich gelegenen Kreise Andelfingen, Dielsdorf, Bülach und Winterthur, die zentral gelegenen Bezirke Dietikon, Zürich, Uster und Pfäffikon, sowie die südlichen Gebiete Affoltern, Horgen, Meilen und Hinwil.


 



Die Stadt Zürich liegt relativ zentral, etwas weiter westlich im Kanton, am nördlichen Ende des Zürichsees angesiedelt. Sie wird von der Limmat, einem Fluss, der aus dem Zürichsee fließt, durchzogen, und ist ebenfalls in 12 Stadtteile untergliedert. Diese sind so angeordnet, dass im Zentrum am See die Altstadt, Kreis 1, ist. Um diesen Stadtkreis herum ordnen sich Kreis 2 bis 8 vom linken zum rechten Seeufer im Uhrzeigersinn an. Weiter nördlich setzen die Kreise 9 bis 12 ebenfalls von Links nach Rechts an.

Der Nummerierung nach werden diese Stadtkreise als „Zentrum“, „Enge, Wollishofen und Leimbach“, „Wiedikon“, „Aussersiehl“, „Industriegebiet“, „Unterstrass und Oberstrass“, „Fluntern, Hottingen und Witikon“, „Seefeld und Riesbach“, „Albisrieden und Altstetten“, „Wipkingen und Höngg“, „Oerlikon und Seebach“, sowie „Schwamendingen“ bezeichnet.

Die für Besucher interessanten Teile sind jedoch nur die inneren Stadtkreise, die sich um den See und die Altstadt herum finden, da sich hier sämtliche kulturellen Stätten, Naherholungsgebiete, Boutiquen, Cafés und Szeneläden des Nachtlebens bündeln. Die äußeren Kreise sind im 20. Jahrhundert entstandene Agglomerationen, die quasi nur als Wohnviertel dienen, oder zur Durchreise für jene, die auf einen der Bergrücken gelangen wollen.

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