Welche sehenswerten Dinge es in Sand in Taufers selbst gibt

Das kleine Dorf Sand ist trotz seiner wirtschaftlichen Stellung niemals auf eine wirklich bemerkenswerte Größe angewachsen, und doch ist es ohne Zweifel ein wichtiges Zentrum der Region. Das Dorf ist zwar klein, aber dennoch gut ausgestattet, denn immerhin handelt es sich um den Einkaufsort von mehreren Tälern, da die Infrastruktur in dieser kleinen Siedlung sehr gut ausgebaut ist. So verwundert es manche Besucher, wie viele Angebote sie im kleinen Sand finden.

Die Ahrntaler Straße verläuft am westlichen Ortsrand, dort sind noch heute die meisten Geschäfte. Viele von ihnen sind aus den alten Traditionen der Kaufleute hervorgegangen, und andere profitieren heute von dem neuen Durchgangsverkehr der Touristen, die immer wieder gerne nach Sand kommen.

Der alte Ort Sand ist zum großen Teil heute eine Fußgängerzone, während das Zentrum um die Josef-Jungmann-Straße liegt. Hier befinden sich Rathaus, Post, Bank, Touristenin­formation, Gemeindebücherei und das neue Naturparkhaus Rieserferner-Ahrn, das Informationen über den nahe gelegenen Naturpark bietet, der mittlerweile neben dem Schloss ebenfalls ein Grund ist, aus dem viele Menschen nach Sand kommen.


 



Es bietet eine sehr gut gemachte multimediale Präsentation des Naturparks, die die Möglichkeiten geschickt ausnutzt. Auch wenn man eigentlich gar nicht vorhatte, dem Park einen Besuch abzustatten; aus der Eingangshalle mit ihrer Projektion eines vom Hubschrauber gedrehten Videos wird man sich nur schwer losreißen können.

Hiermit ist der interessante kulturelle Teil von Sand allerdings noch nicht am Ende; der kleine Ort hat durchaus noch andere Museen zu bieten, die kaum weniger spannende Ausstellungen bergen.

Das Pfarrmuseum beispielsweise zeigt die sakrale Kunst der Kirchen und Kapellen rund um Sand, die einen eigenen Stil hat, der hier reizvoll ausgeprägt ist.

Das man die Kunstwerke aus den Kirchen heute hier in einem Museum findet und nicht mehr in den Kirchen selbst, liegt an einem spektakulären Akt der Kriminalität, denn viele Kunstwerke mussten während der Welle der Kirchendiebstähle in den sechziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts sichergestellt werden. Heute können sie hier in Sand bewundert werden.

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