Schweiz Wirtschaft
27. August, 2007 von Moderator
Wie die bergige Lage die Wirtschaft der Schweiz beeinflusst
Rund die Hälfte der Lebensmittel, die in der Schweiz verbraucht werden sind importiert. Die relative Wichtigkeit der Landwirtschaft hat bei einer stark exportorientieren Wirtschaft wie der schweizerischen nicht zur Selbstversorgung, sondern zu ebenfalls starkem Export geführt. Viele Produkte der schweizerischen Nahrungsmittelindustrie gelten international als ausgezeichnet, insbesondere Babynahrung und Schokolade.
Da die Schweiz rohstoffarm ist, hängt die Industrie von entsprechenden Importen ab. Allerdings macht der Ruf der ansässigen Feinmechanik keine großen Schwierigkeiten, die importierten Waren nach Verarbeitung wieder abzusetzen; bei den Uhren zum Beispiel liegt die Exportrate ungefähr bei 95 Prozent.
Nach jahrhundertelanger relativer Isolation ist die Schweiz heute ein Land mit absolut überdurchschnittlichen internationalen Verbindungen. Bank- und Versicherungswesen stehen im Dienstleistungssektor auf dem ersten Rang, und auch wenn der Fremdenverkehr direkt auf zweiter Stelle kommt, macht der Ruf der Schweizer Banken klar, dass die Schweiz wenig abhängig ist von den Reiselustigen anderer Industrieländer.
Ein gewisser Gegensatz zu dieser exportorientierten Internationalität drückt sich in der vielzitierten Schweizer Neutralität aus. Diese Einstellung der Landespolitik hat nicht nur in der Vergangenheit Auswirkungen auf die Bündnispolitik des Landes gehabt, sondern prägt die Schweiz bis heute. Die einzige europäische Verbindung, an der der Bündnisstaat Interesse zeigt, dient dem Handel, wie die europäische Freihandelszone EFTA; politischen Verbindungen gegenüber ist man traditionell reserviert.
Die Hauptstadt der Schweiz ist Bern, mit etwas über 120.000 Einwohnern nicht unbedingt das, was man in Deutschland als Großstadt empfinden würde. Dennoch trägt Bern eindeutig Züge einer Metropole. Da die Schweiz insgesamt kaum mehr als sieben Millionen Einwohner hat, erscheint die Größe seiner Hauptstadt für Schweizer Verhältnisse überhaupt nicht unpassend.
Ganz anders als in der Bevölkerungsdichte setzt die Schweiz mit der Höhe ihrer Berge Maßstäbe in Europa: hier befinden sich die höchsten Gipfel in diesem Teil der Welt, und dementsprechend beliebt ist das Land auch bei Bergsteigern und Wanderfreunden.
Mehrere Berge in der Schweiz erreichen oder durchbrechen die 4500-Meter-Grenze, zum Beispiel die Dufourspitze, das Weißhorn oder das Matterhorn.
Die Nachbarländer der Schweiz sind Frankreich, Deutschland, Österreich, Liechtenstein und Italien. Die zentrale Lage in Europa sowie die Weltoffenheit und die neutrale Distanz zum Weltgeschehen machen die Schweiz beliebt bei vielen internationalen Tagungen.
Schon seit 1848 ist die Regierungsform des Landes die parlamentarische Demokratie; die Verfassung, die sich im Laufe der Zeit vielen Wandlungen unterzogen hat, ist 2000 noch einmal neu gesetzt worden. Von den 26 Schweizer Kantonen sind 20 Vollkantone, die anderen sechs gelten als Halbkantone.
Kommentar schreiben
Busunternehmen Südtirol
Verfasst in Info , Südtirol am 26. Januar 2007
Welche Vorteile und Nachteile die Anreise mit dem Bus birgt Reisebusse sind für sehr viele Reisen innerhalb von Europa eine echte Alternative gegenüber den anderen möglichen Verkehrsmitteln. Sie lassen sich relativ günstig organisieren, fahren jedes gewünschte Ziel an und sind dabei auch einigermaßen komfortabel. Da ist es kein Wunder, das viele Reisende auch für ihre Tour in die Dolomiten eine Fahrt mit dem Bus ernsthaft in Erwägun [...]Liechtenstein Telefonieren
Verfasst in Info , Liechtenstein am 7. Februar 2007
Auch mit der Telekommunikation gibt es in Liechtenstein kaum Probleme In den Hotels in Liechtenstein findet man normalerweise eine Reihe von Möglichkeiten der Telekommunikation. Auf den Zimmern befinden sich Telefone mit dem auch in Deutschland verbreiteten Selbstwählferndienst, während man auch die Möglichkeit hat, die öffentlichen Telefonautomaten zu benutzen. Wenn sie sich in Liechtenstein anrufen lassen wollen, bitten sie ihren Gesprà [...]


