Sankt Magdalena
7. April, 2007 von Moderator
Der Ort bietet einen umwerfenden Blick auf die Geislerspitzen
Dieser kleine Ort liegt dort, wo sich das Villnösser Tal wieder verengt, und nimmt durch diese besondere Lage für die umliegenden Menschen eine wichtige Bedeutung ein. Den Besucher reizt ein Besuch in St. Magdalena, da der Blick auf die Geislerspitzen von hier aus besonders schön ist.
Insbesondere das Kirchlein St. Johann in Ranui mitten in einer Wiese hat eine unvergleichliche Lage. Die Kirche entstand nach 1744, und durch ihr schlankes Türmchen mit der Zwiebelhaube und die bemalte Front präsentiert sich das Gebäude als ein typisches Werk des 18. Jahrhunderts.
Die Farben wurden heller, die Formen schlanker, während man gleichzeitig die althergebrachten Tugenden zu bewahren versuchte. Die Front soll mit ihrer Bemalung ein Gebälk vortäuschen, da man nicht ganz von den architektonischen Werten der Vergangenheit lassen konnte.
Die Kirche ist ein nettes kleines Bauwerk, das seinen besonderen Wert allerdings vor allem durch die Tatsache gewinnt, dass man hier eine große Besonderheit bewundern kann: nämlich die ungewöhnliche Position des Turms. Dieser ist um 45 Grad gegen das Schiff gedreht und präsentiert sich so auf wirklich ungewöhnliche Weise.
Den Schlüssel zur Kirche gibt es übrigens im Ranuihof nebenan, so dass einer Besichtigung während der üblichen Öffnungszeiten dieses Gasthofs nichts im Weg stehen sollte.
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