San Lorenzo

Die Kirche San Lorenzo in Florenz - Wie es zu ihrem Ausbau kam

Die Geschichte der Pfarrkirche San Lorenzo reicht zurück bis ins Altertum, als der Heilige Ambrosius, der damals Erzbischof von Mailand war, die Kirche einweihte.

Zu dieser Zeit war vom heutigen Florenz noch nicht viel zu spüren, und auch von der Blütezeit während des Mittelalters war man noch weit entfernt, so dass diese besondere Weihe nicht nur eine Ehre war, sondern auch eine besondere Stellung der aufstrebenden Stadt darstellte.

Noch heute liegt in Mitten des Markttrubels die roh belassene Fassade von San Lorenzo, der früheren Pfarrkirche der Medici-Familie, die aus der alten Kirche hervorgegangen ist.


 



Der 1060 vollendete Neubau im romanischen Stil wurde für eini­ge Zeit die wichtigste Kathedrale der Florentiner, da die Kirche ein echter Sammelpunkt einflussreicher und reicher Familien war, die alle entweder in der Nähe wohnten oder das Gotteshaus als einen Ort für neutrale Treffen schätzten; auch wenn man natürlich darauf achtete, die Kirche nicht für Verhandlungen zu missbrauchen.

Dennoch war sie immer ein Ort des Friedens, auch in den wildesten Zeiten des 14. Jahrhunderts, als die Straßen von Florenz durch Schlachten unsicher waren.

Die sieben be­deutendsten Familien des Stadt­teils San Lorenzo beschlossen 1418 den Erweiterungsbau, da die Kirche, die zu dieser Zeit noch immer sehr bedeutend war, für die erforderlichen Zwecke einfach nicht mehr ausreichte.

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