Rosengarten Latemar
10. März, 2007 von Moderator
Weshalb sich diese Region den Besuchern meist ins Gedächtnis prägt
Das Rosengartengebiet ist eine jener Regionen, die vielen Besuchern der Dolomiten als Erstes im Gedächtnis bleiben; jedoch weniger, weil andere Teile dieser Gebirgskette nicht ebenfalls imposant und eindrucksvoll wären, sondern vielmehr, weil der markante Widerspruch zwischen dem Namen Rosengarten und der äußeren Erscheinung dieses Rosengartens sich ins Gedächtnis einprägen.
Viele Besucher fragen sich mit Recht, wie ein so schroffes, schier unbezwingbares Gebirge nur so heißen kann. Optisch hat das Rosengartengebiet mit den botanischen Namensvettern, die in großer Kunstfertigkeit kultiviert werden, nämlich überhaupt nichts gemein.
Es steckt ein Geheimnis hinter dieser Namensgebung, ein Geheimnis, wie es scheinbar diese gesamte Region umgibt. Die schroffen Dolomitenwände im Hintergrund von der großen Täler Tierser Tal, Eggental und Reggiberg leuchten noch weit nach Sonnenuntergang märchenhaft in Rot und lassen die Frage aufkommen, wie das mythische Erscheinungsbild dieser Region zu erklären ist.
Der mythische Anblick verlangt nach einer mythischen Erklärung, und diese findet man in der Tat im Rosengartengebiet beinahe allgegenwärtig vor. Noch heute ist man sehr stolz auf die Sage von König Laurin und dem Rosengarten, die eine volkstümliche Erklärung für den besonderen Zauber dieser Region bildet.
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