Rom Verkehr

Wissenswertes über den Straßenverkehr Roms

Es ist schon beinahe spruchreif: in Rom wird man beim Warten vor einer Fußgängerampel nur seltsame Blicke ernten. Es scheint, als betrachten die Römer den Straßenverkehr eher als sportlichen Wettbewerb denn als ernstzunehmendes Geschäft; dies spricht zumindest für den unbedarften Beobachter aus ihrem Verhalten als Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer gleichermaßen.

Nur Autofahrer lassen sich öfter dazu hinreissen, die Ampelsteuerung auch als allgemeingültig zu akzeptieren, doch sind selbst sie da weitaus weniger konform als deutsche Fahrer.

Dafür toben sie sich scheinbar so richtig aus, wenn gerade keine Ampel zu sehen ist. Aus einer Straße mit zwei Spuren wird schnell eine dreispurige gemacht, wenn man zwischen den beiden Vordermännern noch hindurchpasst, und die Vorfahrt eines anderen Verkehrsteilnehmers wird hier ohnehin nur respektiert, wenn man laut genug hupt.


 



Die Eindrücke eines Romurlaubs in Bezug auf den Straßenverkehr sind für viele Urlauber schockierend, doch muss man den Römern zugute halten, dass ihre Unfallstatistik nicht so schlecht ist, wie das berserkerhafte Verhalten vieler Fahrer vermuten lassen würde.

Wer schon in Deutschland den Straßenverkehr als Krieg bezeichnet, sollte in Rom besser überhaupt nicht vor die Tür gehen.
Lassen sie sich aber nicht schockieren – die Eindrücke, die hier beschrieben sind, stellen den römischen Verkehr durchaus ein wenig überzogen dar. Allerdings hat sich schon mancher Besucher gewundert, wie viel an solchen „Legenden“ in der Tat wahr ist.

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