Römische Monarchie
15. Januar, 2007 von Moderator
Die Gründung der Stadt durch Romulus und die Herrschaft der Sieben Könige - Wahrheit?
Die Zeit nach der Stadtgründung liegt kaum weniger im mythischen Dunkel als die Herkunft des Volkes von Rom und die der Stadtgründer.
Man sagt, dass in den ersten 300 Jahren der Stadt, in denen in Rom die Monarchie herrschte, nur sieben Könige über die Stadt geherrscht haben sollen; womit jedem eine Regierungszeit von mehr als 40 Jahren zugeschrieben wird, was im historischen Vergleich reichlich unglaubwürdig erscheint.
Dennoch sind verschiedene Historiker der Ansicht, dass die legendären sieben Könige Roms nicht so weit von der Realität entfernt sind, wie man nun vielleicht meinen würde.
Den sieben Königen werden besondere Leistungen und Fähigkeiten zugeschrieben, und es erscheint schlüssig, dass jeder von ihnen ein Symbol für eine bestimmte Entwicklungsphase darstellt, die die Stadt im Laufe der Monarchie durchlief.
Diese These soll hier nicht genauer belegt werden, da sie selbst unter Historiker eine Streitfrage darstellt. Es ist in Bezug auf die Phase der Monarchie nur wichtig, eine Entwicklung festzuhalten: im Laufe der drei Jahrhunderte bildete sich die aristokratische Oberklasse heraus, die den Wandel von der Monarchie zur Republik förderte und die schließlich; am Ende der Monarchie; das Ruder der Stadt selbst in die Hand nahm.
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