Was es an Sehenswertem in Pfalzen gibt
Nicht weit entfernt von Terenten liegt auch Pfalzen, die zweite wichtige Siedlung der Region. Die Ansitze und die aufwendigen Fassaden, die man in der Stadt in großer Zahl findet, zeigen eindeutig, dass man hier früher gut verdiente.
Pfalzen profitierte in der Vergangenheit von einer besonders guten Lage, die der Stadt stets eine Menge Geld einbrachte, vor allem, als noch im nahen Schloss Schöneck oberhalb Issing Gericht gehalten wurde. Das Schloss befindet sich heute im Privatbesitz, und Besichtigungen sind leider nicht möglich.
Dennoch hat Pfalzen einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Ansehnlich ist zum Beispiel die barocke Pfarrkirche, aber kunsthistorisch wesentlich bedeutender ist das Innere der kleinen Valentinskirche in der Wiesenflur östlich Pfalzen, die oberhalb vom Gasthof auf der Straße nach rechts, Zufahrtssträßchen zur Kirche nach ca. 800 m rechts liegt.
Im gotischen Bau hat man erst 1979/80 einen kompletten Freskenzyklus an der Nordwand aufgedeckt, der von Friedrich Pacher 1487 geschaffen wurde.
Typisch für die Region oberhalb von Pfalzen sind die Erdpyramiden, die sich im lockeren Boden dieses Gebiets beinahe ständig neu bilden. Der Boden besteht aus einem von großen Steinen durchsetzten Moränenmaterial, das einer Reihe von Verschiebungen ausgesetzt ist, so dass die Pyramidenbildung zu den markantesten Merkmalen zählt.
Den gesamten Bereich zählt man zum Terner-Tal, das von Terenten aus leicht erreichbar ist. Wenn man den Weg über den bekannten Mühlenlehrpfad wählt, ist man in etwa einer halben Stunde dort. Auf dem Weg hat man die Möglichkeit, etwas über die alten Mühlen in der Region zu lernen. Die alten, typischen Wassermühlen zum Kornmahlen sind teilweise sehr gut erhalten, eine von ihnen ist gelegentlich zu Schauzwecken in Betrieb.
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