Paris Tipps

Praktische Tipps für den Aufenthalt in Paris

Wie viele andere große Städte ist auch Paris ein Paradies für Taschendiebe. Touristen, die ohne Ortskenntnis und mit der typischen Verunsicherung die Stadt durchstreifen, sind beliebt Opfer, und gerade überfüllte Plätze oder U-Bahnen sind oft die Verstecke dieser Diebe.

Neben einem unauffälligen Erscheinungsbild, welchem man den Status als „Tourist“ vielleicht nicht sofort anmerkt, ist gute Aufmerksamkeit und sinnvolles Verstauen oder Verteilen des Geldes über den Körper der beste Schutz gegen diese Diebe.
Angenehmerweise sind Gewaltverbrechen in der „Stadt der Liebe“ vergleichsweise selten; man braucht als Tourist in den meisten Teilen der Stadt kaum zu fürchten, Opfer eines solchen Angriffs zu werden. Einen schlechteren Ruf haben einige der Vorstädte und das Hallenviertel; außerdem gilt die Metrostation Strasbourg-Saint-Denis als recht finsterer Ort. Es empfiehlt sich, diese Gegenden ganz einfach zu meiden.


 



Doch auch wenn die wirklich unangenehmen Touristensorgen in Paris seltener sind als in anderen Metropolen, gibt es in der Stadt einige Touristenfallen, auf die man vorbereitet sein sollte, ganz gleich, ob sie böswillig ausgelegt wurden oder einfach auf dummen Zufällen beruhen.

Viele Menschen, die die Stadt zum ersten Mal besuchen, machen zum Beispiel den Fehler, statt in ein Taxi in eines der sogenannten „Voitures du Place“ zu steigen. Diese Autos sind Limousinen und um einiges teurer als ein gewöhnliches Taxi. Der Fehler ist wahrscheinlich typisch für deutsche Touristen, da hier hochwertige Autos als Taxi so verbreitet sind.
Falls sie selber fahren, beachten sie auf jeden Fall die 0,5-Promille-Grenze, die in Frankreich gilt. Der gute Wein verleitet zum Trinken, doch sind Alkoholsünden am Steuer in Frankreich recht teuer.

Ein typischer Fehler, der vielen Touristen passiert, ist ein zu hastiger Besuch des Louvre. Vielleicht gehen sie davon aus, auf ein „gewöhnliches“ Museum zu stoßen oder hoffen, sich schnell einen Eindruck verschaffen zu können – Fakt ist jedenfalls, dass kaum jemand diesen Besuch in nur ein oder zwei Stunden abhaken kann und hinterher auch das Gefühl hat, einen wirklichen Eindruck des Museums gewonnen zu haben.


 



Ein anderer Fehler in Bezug auf die Sehenswürdigkeiten ist der Besuch das Place du Tertre. Dieser Platz, ehemals ein romantischer und recht unbekannter Ort in Montmartre, gilt heute als eine der schlimmsten Touristenfallen. Die Preise in den anliegenden Restaurants sind immens, und Horden von Malern drängen sich auf, um ein Porträt zu malen. Der Besuch dieses Platzes erfordert starke Nerven, wird aber nur wenige Besucher erfreuen.

Bootsfahrten auf der Seine sind bei Besuchern der Stadt beliebt, doch sollte man die Augen nach einem seriösen Angebot offenhalten. Bootsfahrten, die bei Niedrigwasser angeboten werden, haben überhaupt nichts zu bieten, da man nichts zu sehen bekommt als das Flussufer und unattraktives Flussbett. Das Essen auf den meisten Ausflugsbooten ist schlecht und überteuert; es lohnt sich, selbst für die Versorgung zu planen.

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1 Kommentar zu “Paris Tipps”

  1. am 12. Jun 2007 um 09:18Daniel M

    Neben der Abzocke durch Straßenglücksspiele, sollte man in Paris, vor allem als offensichtlicher Tourist, natürlich auch auf “gewöhnliche” Taschendiebe achten. Bemerkt man, dass sich gerade fremde Hände in der eigenen Tasche befinden oder dass jemand mit dieser gerade wegläuft, sollte man sich nicht scheuen lauthals zu schreien. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich die Pariser-Bevölkerung in solchen Situationen meist sehr hilfsbereit zeigt.

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