Paris Montmartre

Montmartre

An dem Ort, an dem die ersten Märtyrer von Paris ihren Tod fanden, wurde ein großes und bekanntes Kloster Benediktinischer Nonnen errichtet. Montmartre genoss schon zu früheren Zeiten einen derart exzellenten Ruf, dass viele große Persönlichkeiten der französischen Kirchengeschichte das Kloster aufgesucht haben sollen. Saint Bernard gilt ebenso als einer Besucher wie Johanna von Orleans, Francis Xavier und Ignatius Loyola. All diese vier Personen wurden irgendwann nach ihrem Tod heilig gesprochen, und man blickt in Paris mit Stolz darauf, wie viele Heilige diesem Ort der Stadt einen Besuch abgestattet haben.

Die Basilika von Montmartre ist ein seltenes Beispiel romano-byzantinischer Baukunst. Das Gebäude wurde nach einem Eid gebaut, der auf Grund der großen Not Frankreichs und der Kirche geleistet wurde. Dieser Schwur wurde 1870 geleistet, und der Bau wurde bald darauf in Angriff genommen.


 



Das Gebäude strahlt eine derartige Ruhe aus, so dass man von den Schwierigkeiten, die mit den Bauarbeiten verbunden waren, heute nichts mehr spürt. Die Arbeiten gingen über große Strecken nur schleppend voran, und als noch vor der Vollendung das Geld knapp wurde, spendeten Stifter aus ganz Frankreich Geld, um die Fortsetzung der Arbeiten zu finanzieren.

Die Besucherliste der Basilika ist ebenso lang wie erlesen – die heilige Theresa soll ebenso hier gewesen sein wie Pater de Foucald, Max Jacob und Utrillo. Vor allem ist man aber stolz auf die Vielzahl der Päpste, die der Basilika im Laufe der Geschichte einen Besuch abgestattet haben. Pius XIII. war ebenso hier wie Johannes XXIII. Auch Johannes Paul II., der Papst, der das neue Jahrtausend begleitete, betete in Krisenzeiten in der Basilika des Montmartre.

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