Palais Royale
3. Juni, 2007 von Moderator
Palais Royal
Der heutige Sitz des obersten Verwaltungsgerichtes ist mit einem berühmten Namen Frankreichs verbunden. Der Palais Royal, früherer Königspalast Frankreichs, wurde 1632 durch Kardinal Richelieu in Auftrag gegeben, einen damals überaus mächtigen Mann, der Alexandre Dumas zu einer finsteren, machtvollen Romanfigur inspirierte. So ist der Name heute auch mehr mit der Geschichte der Drei Musketiere verbunden, doch darf man nicht vergessen, dass es sich um eine historische Person handelte, die sicher nicht unverfälscht in diesem weltbekannten Roman wiedergegeben wird.
1871 wurde der Palast während der Pariser Kommune in Brand gesteckt, was dem Gebäude einen großen Schaden zufügte. Zwar begann man schon vier Jahre später mit dem Wiederaufbau, doch wurde die alte Pracht nicht in vollem Maße wiederhergestellt – zumal man das Gebäude nun als Conseil d´Etat nutzen wollte, als Verwaltungsgericht und als Beratungsorgan für die Legislative.
Ebenfalls auf Kardinal Richelieu zurück geht der Garten um den Palast, der noch heute im alten Stil gepflegt wird und der zu entspannenden Spaziergängen einlädt. Viele kleine Gartenbauten stammen ebenfalls noch aus der damaligen Zeit und gehen zurück auf die Planung von Louis Phlippe d´Orleans, einen der führenden Architekten der damaligen Epoche.
Die große Beliebtheit, die das Gelände um den Palais noch heute genießt, hat eine große Zahl von Antiquitätenhändlern angezogen, die man zwischen den Säulen findet und die ihre Waren flanierenden Besuchern anbieten.
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