Ostschweiz
13. Januar, 2007 von Moderator
Die Ostschweiz um den Bodensee
Ein bekanntes Reiseziel in der Ostschweiz ist die Gegend um den Bodensee, die für ihr besonders mildes Klima bekannt ist. Wein- und Obstanbau ist sehr verbreitet, was eine Reise zum Bodensee für Weinliebhaber immer interessant macht. Am Bodensee findet man auch den Rheinfall, den größten Wasserfall Mitteleuropas.
Sehenswert sind die Städte Stein am Rhein, bekannt durch seinen mittelalterlichen Stadtkern, und St. Gallen, dessen berühmteste Bauwerke aus dem 17. Und 18. Jahrhundert stammen.
Die nahe gelegene Region Appenzell ist ein ideales Ziel für Bergwandertouren, grünes Weideland erstreckt sich von der Gegend aus bis nach St. Gallen. Schaffhausen, Wildhaus und Unterwasser sind nur drei der beliebten Ziele für Reisende im Sommer. Wildhaus und Unterwasser sind auch im Winter viel bereist.
Graubünden, ebenfalls im Osten der Schweiz gelegen, ist ein Landstrich, in dem die Uhren ein wenig langsamer zu gehen scheinen. Viehwirtschaft, Acker- und Weinbau und Alpwirtschaft sind die Haupteinkommensquellen der Bewohner, die in den über insgesamt 150 Täler verteilten Orten der Gegend leben. Die Gastfreundschaft ist gewohnt schweizerisch-erfreulich, aber viele Besucher von Graubünden sind sich sicher, hier ein wenig mehr von der echten Schweiz erlebt zu haben als an vielen anderen Orten im Land.
Neben dieser schweizerischen Urtümlichkeit ist die Gegend aber insbesondere für ihre Höhenkurorte berühmt. Besonders St. Moritz, das in aller Welt für Eleganz und noble Gastfreundschaft steht, ist ein weithin bekanntes, beliebtes Ziel in der Ostschweiz.
In mehr als 1500 Metern Höhe liegt Davos, ebenfalls ein Kurort und dabei noch eine Fundgrube für Kunstliebhaber: im Ernst-Ludwig-Kircher-Museum findet man die größte Privatsammlung des Malers.
Bekannt ist die Gegend auch für die Engadiner Steinhäuser, die typisch sind für Zuoz und Pontretina. Benannt ist dieser Baustil nach der Engadiner Seenlandschaft, die im Urlaub ein Paradies für jung und alt ist.
Graubünden ist ein Kanton mit einer langen Geschichte, was sich in den, sogar für schweizerische Verhältnisse, überdurchschnittlich vielen kulturträchtigen Bauwerken zeigt. Im Kanton liegt auch der 168 Quadratkilometer große Schweizer Nationalpark, der sehr bewaldet ist und vielen bekannten, aber beinahe ausgestorbenen Tierarten ein Zuhause bietet. Murmeltiere, Rotwild und Adler sind hier noch recht häufig zu finden. Natürlich dürfen im Nationalpark die Wanderwege nicht verlassen werden.
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