Niederländische Kunst
10. August, 2007 von Moderator
In der neuen Kirche Amsterdams gibt es einige Meisterwerke der Kunst
Ein schönes Beispiel typisch niederländischer Kunst findet man in der Nieuw Kerk in Amsterdam, einer Kirche, die noch aus dem Mittelalter stammt. Eins der Prunkstücke dieser Kirche ist die mehr als zehn Meter hohe Kanzel, an der der Bildhauer Albert Jansz Vinckenbrinck von 1645-1664 arbeitete.
Er erschuf in fast 20 Jahren ein ungewöhnlich schönes Beispiel für die Holzschnitzerei des 17. Jahrhunderts. Doch auch neben dem beispielhaften Charakter dieses Kunstwerks hat die Kanzel der Nieuwe Kerk einiges zu bieten.
Die Treppe zur Kanzel beispielsweise bietet etwas Außergewöhnliches, das man in dieser Form sicherlich in keiner anderen Kirche auf der Welt findet: nämlich eine Gruppe von wirklich übermütigen Engeln, die hier dargestellt sind.
Auf dem Tau entlang dem Geländer sieht man diese Engelchen mit sichtbarer Freude übermütig auf dem Tau nach unten rutschen; eine Darstellung dieser heiligen Geschöpfe, die nicht jedermanns Geist entsprechen, die daher aber um so interessanter ist.
Die von oben bis unten mit Schnitzereien geschmückte Kanzel selbst ist eine Art biblisches Bilderbuch. Die schönsten Darstellungen sind die sechs Werke der Barmherzigkeit mit ihrem kulissenartigen Aufbau und ihrer faszinierenden Tiefenwirkung.
Doch auch der Künstler Vinkenbrinck selbst ist auf der Kanzel zu sehen: die Darstellung des Evangelisten Lukas gestaltete er als Selbstporträt. Lukas ist mit seinem Symbol, dem Ochsen, der Schutzpatron der Maler und Bildhauer. Daher ist es wohl kein Wunder, dass der Künstler in diesem „Bilderbuch“ diesen Evangelisten für seine Darstellung wählte.
Über dem gewaltigen Kanzeldach befinden sich zwei weitere Etagen mit einer durchbrochenen Krone, auf denen allerlei Figuren aus dem 17. Jahrhundert zu sehen sind: Männer, Frauen und Kinder, die teilweise ebenfalls zeitgenössisch dargestellt sind.
Kommentar schreiben
Dolomiten Südtirol
Verfasst in Info , Südtirol am 28. Januar 2007
Wie das für Urlaub beliebte Gebirge zu seinem Namen kam Lange Zeit galten die Dolomiten als ein recht unbekanntes Fleckchen Erde, ein Gebirgszug, über den man nicht viel wusste und den nur wenige Menschen genau erforscht hatten. Im 18. Jahrhundert, genauer gesagt im Jahr 1788 kam der Inhaber des Lehrstuhls für Mineralogie an der Bergbauschule in Paris nach Tirol. Der Name dieses Wissenschaftlers war Deodat de Dolomieu, ein Mineralologe v [...]Essen Kuba
Verfasst in Info , Kuba am 10. Dezember 2006
Kubanische Restaurants Auch den Reisenden, die ein fremdes Land gerne mit dem Gaumen erkunden, hat Kuba einiges zu bieten. Die Insel kennt nicht nur eine einzigartige kulinarische Tradition, die sich aus den vielfältigen kulturellen Einflüssen der letzten Jahrhunderte zusammensetzt. Die kubanische Küche kann man durchaus als einen der Vorzüge des Landes als Reiseziel bewerten, da sie interessant, eigenständig und attraktiv ist, doch i [...]


