Michelangelo Kapelle

Neben der Medici Kapelle existiert noch Michelangelos geplante Sakristei

Neben dieser Kapelle in der Kirche San Lorenzo gibt es eine weitere Capella Medici, die auf die Arbeit des Genies Michelangelo zurückgeht.

Die zweite Medici-Grabkapelle war ursprünglich Michelangelos so genannte Neue Sakristei. Sie blieb zuvor ein unvollendetes Meisterwerk der Baukunst und der Skulptur, da der Meister selbst die Arbeiten an diesem Werk nicht vollendet hatte und man für lange Zeit niemanden gefunden hatte, der Hand an diese ehrwürdigen Werke legen sollte, oder wollte.

Die dort vorherrschende melancho­lisch-tragische Stimmung ist überwältigend: man kann sich nur schwer vorstellen, wie man einen Raum mit vergleichsweise einfachen Mitteln auf diese Weise zu einem wirklichen Ort der Tragik und der Trauer machen kann.

An diesem Werk, das natürlich in seinen Grundzügen noch immer auf Michelangelos Neuer Sakristei beruht, sieht man die Genialität dieses Meister nur zu deutlich hervorblitzen, selbst wenn er das Werk nicht selbst vollendet hat.


 



Die beiden einander gegenüberliegenden Grabmäler gehören dem Giuliano, dem Herzog von Nemours und Lorenzo, dem Herzog von Urbino. Er war der Sohn des Lorenzo il Magnifico, weshalb er natürlich in dieser Familiengrabkammer beerdigt werden durfte.

Diese beiden Herzöge sind über ihren Särgen sitzend dar­gestellt, und dies in herausragenden und ehrfuchtgebietenden Posen, die die Wertschätzung für diese beiden Männer ausdrücken. Giuliano wird dargestellt als ruhender Krieger, mit den liegenden Sym­bolfiguren des Tages und der Nacht zu seinen Füßen, während man Lorenzo als Nachdenklichen abbildet, mit der weiblichen Figur der Morgen­röte und der männlichen Gestalt der Abenddämmerung auf dem Sargdeckel.

Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • YahooMyWeb

Kommentar schreiben

Bevor Sie den Kommentar abschicken, geben Sie bitte den eingeblendeten Sicherheitscode ein. Ist der Code Ihnen zu unleserlich, klicken Sie auf
das Bild und Sie bekommen einen neuen Sicherheitscode:

 



Ihr Kommentar wird manuell geprüft und ggf. veröffentlicht



Maltechnik Florenz


Die Entwicklung der Maltechnik von Sarto Für die Fresken wählte er die Grisailletechnik in Grau oder Sepia, eine Technik, die zusammen mit weißen Auf­hellungen die bildhaueri­sche Wirkung von Basreliefs erzielen kann. Dieser Technik bleibt Sarto während all der Jahre treu, doch verändert sich der Stil seiner Werke teilweise erheblich. Vergleicht man zum Beispiel das an­fangs gemalte Fresko „Taufe Christi“ mit der „Namensgebung [...]

Günstig verreisen


Glossar: Landesüblichkeit Begriff aus der Katalogsprache, die Reiseveranstalter gern zur Verschleierung von Mängeln verwenden. Hier handelt es sich um einen Verweis darauf, das man die entsprechende Leistung nicht mit deutschem Maßstab messen sollte – dass sie also für das Empfinden vieler Gäste als mangelhaft angesehen werden kann. Landesüblichkeit ist normalerweise nicht wünschenswert, wenn es sich nicht um einen extrem günstigen U [...]