Mautfreie Strecken

Wie man sich um die Mautgebühren auf den Autobahnen drücken kann

In Italien kann man neben der normalen Maut auch auf die Viacard zurückgreifen, eine etwas exklusivere Variante der Maut. Auch wenn dies nicht explizit so erwähnt wird, besteht der Vorteil dieser Karte im Wesentlichen in der Tatsache, dass die Viacard an den Mautstellen der italienischen Autobahnen eigene Schal­ter hat. Damit ist sie bei Stau von Vorteil, da man die Maut schneller abwickeln kann und so erheblich schneller ans Ziel kommt. Sie bekommt man zum Beispiel beim ADAC oder im Büro des ACI am Brennerpass.

Natürlich kann man sich auch eine Strecke in die Dolomiten suchen, bei der sich Mautkosten gänzlich vermeiden lassen. Über Bundes- und Staatsstraßen zum Beispiel kommt man auch an sein Ziel, ohne die zusätzlichen Kosten einer Autobahnfahrt aufbringen zu müssen, auch wenn dann natürlich eventuell höhere Spritkosten einzukalkulieren sind, weil der Weg weniger direkt ist.


 



Die österreichische Bundesstraße von Innsbruck zum Brenner und die italienische Staatsstraße nach Brixen und Bozen sind zum Beispiel solche maut­freien Alternativen. Allerdings ist man auf diesen frequentierten Verbindungen normalerweise nicht nur wegen den Lastwagen wesentlich länger unterwegs.

Auch die Strecke von Lienz durch das Pustertal ist mautfrei; man muss allerdings für den Felbertauerntunnel 10 Euro, für den Bahn­transport durch den Tauerntunnel ungefähr 15 Euro zahlen. Die gern benutzte Straße vom Inntal über den Reschenpass in den Vinschgau und über Meran nach Bozen ist genau wie die anderen Alternativen kostenfrei, aber vergleichsweise umständlich und sehr zeitraubend.

Insgesamt kann man für all diese Umgehungswege die Empfehlung aussprechen, sie normalerweise zu vermeiden. Nur bei wirklich verkehrsintensiven Schlagzeiten wie dem Ferienbeginn sind sie überhaupt eine lohnende Alternative, oder wenn die Reisekasse sehr knapp ist und man die ungefähr 50 Euro Mautgebühr lieber einsparen möchte.

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