Maut Österreich
21. Januar, 2007 von Moderator
Mit was für Mautkosten man auf dem Weg nach Südtirol zu rechnen hat
Die Maut ist für Reisen durch oder in Ländern, in denen die Autobahnen mit einer solchen Gebühr belegt sind, oft ein erstaunlich unangenehmer Kostenfaktor, gerade für Touristen. Vor allem die Geldstrafen für Fahrzeuge, die in Österreich ohne Pickerl unterwegs sind, können sehr unangenehm sein. Wer diese Autobahnvignette nicht hat und ertappt wird, riskiert 120 Euro Bußgeld; ein Betrag, der ein unangenehmes Loch in die Urlaubskasse reißen kann.
Wenn man seine Gebühren ordnungsgemäß bezahlt, muss man mit geringeren Kosten rechnen, die dennoch nicht ganz nebensächlich sind. Es gibt in Österreich drei verschiedene Vignetten, unter denen man sich je nach Reisedauer die günstigste auswählen sollte. Für Vielfahrer, die oft in Österreich unterwegs sind, ist die Jahresvignette die richtige Wahl. Die Jahresvignette für Personenkraftwagen kostet 72,60 Euro, doch ist sie natürlich für die meisten Urlauber nicht die richtige Wahl.
Normalerweise werden auch Langzeiturlauber mit der Vignette für zwei Monate am besten bedient sein, diese kostet 21,80 Euro und sollte Hin- und Rückweg des Urlaubs abdecken. Die Vignette für 10 Tage schließlich kostet 7,60 Euro, beziehungsweise für Motorräder 4,30 Euro und ist für Urlauber, die nur zwei oder drei Wochen unterwegs sind, auch noch bei doppelter Zahlung die beste Wahl.
Man erhält die Vignetten bei den Automobilklubs, an der Grenze und den grenznahen Tankstellen.
Damit sind die Kosten allerdings noch nicht am Ende, die man für eine Fahrt in die Dolomiten als deutscher Urlauber auf sich nehmen muss. Der Arlbergtunnel kostet zusätzlich 8,50 Euro, die österreichische Brennerautobahn ungefähr 8 Euro. Für die italienische Autobahnmaut bis Bozen sind ungefähr 4,20 Euro hinzulegen. Insgesamt kommt man auf einen nicht unerheblichen Betrag, der die Fahrt mit dem Auto immer dann, wenn es konkurrierende Möglichkeiten gibt, leicht ins Hintertreffen geraten lässt.
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