Liechtenstein Kultur

Die Kultur Liechtensteins - Es gibt einige Unterschiede

Liechtenstein ist in vielen Beziehungen Deutschland kulturell so ähnlich, dass man sich über bestimmte Unterschiede angenehmerweise kaum Gedanken zu machen braucht. Dennoch gibt es natürlich einige Besonderheiten, die ihnen das Leben als Besucher in Liechtenstein leichter machen können, und manche Dinge muss man schlicht und einfach wissen, wenn man von ihnen Gebrauch machen will.

Trotz aller kulturellen Ähnlichkeiten sollte man als Besucher in Liechtenstein gewisse Gepflogenheiten beachten, die sich nicht unbedingt stark von den deutschen Gewohnheiten unterscheiden, die aber im Detail durchaus einige Unterschiede haben.

In Liechtenstein ist es üblich, sich zur Begrüßung die Hand zu geben; normalerweise verwendet man nur unter Freunden andere Gesten. Daher wird man als Deutscher mit seinem üblichen Benehmen hier normalerweise nicht auf Probleme stoßen.


 



Als einen Ausdruck der Höflichkeit empfindet man es in Liechtenstein allerdings, eventuell vorhandene Nichtraucherzeichen auch wirklich zu beachten, nicht zuletzt untermauert der Staat diese Ansicht auch durch entsprechende Gesetze, die Zuwiderhandlungen im Vergleich zu Deutschland recht hart bestrafen.

Raucher sollten weiterhin beachten, dass man natürlich in Gesellschaft keinesfalls eine Zigarette anzündet, wenn nicht alle Menschen in der Umgebung damit einverstanden sind. Die Raucherpolitik in Liechtenstein hat in recht kurzer Zeit dazu geführt, dass man hier keinesfalls die Ansicht vertreten sollte, man hätte irgendein Recht aufs Rauchen. Im Gegensatz zu Deutschland, wo Raucher noch immer teilweise mit recht starker Rücksicht bedacht werden, ist man in Liechtenstein eindeutig der Ansicht, dass der Schutz der Nichtraucher vorgeht.


 



Ungefähr 80 Prozent aller Liechtensteiner sind heute katholisch, und je nach Region wird dieser Glaube auch noch relativ stark gelebt und ist in den Sitten der Menschen verwurzelt. Es empfiehlt sich daher, als Gast die katholischen Gepflogenheiten einigermaßen zu beachten und sich so dem besonderen Charakter Liechtensteins in gesundem Maße anzupassen.

In der liechtensteinischen Gastronomie ist das Trinkgeld üblicherweise in den Preisen mit inbegriffen. Man muss also keinesfalls etwas geben, und je nachdem, wo man sich gerade befindet, sollte man diese Geste auch wirklich unterlassen. Da dies allerdings für Außenstehende nicht leicht einzuschätzen ist, gilt die Regel, dass man in Liechtenstein ohne Trinkgeld meist auf der sicheren Seite ist.

Weniger Probleme macht zumindest für Besucher aus Deutschland das Stromnetz in Liechtenstein: auch hier wird eine Spannung von 220 Volt mit Wechselstrom verwendet, so dass man keinen Adapter für seine eventuell mitgebrachten elektrischen Geräte benötigt.

Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • YahooMyWeb

Kommentar schreiben

Bevor Sie den Kommentar abschicken, geben Sie bitte den eingeblendeten Sicherheitscode ein. Ist der Code Ihnen zu unleserlich, klicken Sie auf
das Bild und Sie bekommen einen neuen Sicherheitscode:

 



Ihr Kommentar wird manuell geprüft und ggf. veröffentlicht



Jura Wein


Weinbaugebiete Frankreichs: Jura Auch wenn Jura an sich keinen besonders hohen Rang unter den französischen Weinbaugebieten einnimmt, sind die Weine aus dieser Region alles andere als schlecht. Vor allem besticht die Region Jura durch eine immense Vielfalt an Weinspezialitäten, wie man sie in anderen Teilen Frankreichs so meist nicht findet. Die Winzer im Jura erzeugen Rot-, Weiß-, Rosé-, Gelb-, Stroh- und Schaumweine. Die Rebflächen d [...]

Triesenberg Liechtenstein


Liechtenstein: Die Gemeinde Triesenberg und Umgebung Auch in Triesenberg herrschen die kirchlichen Bauwerke bei den Sehenswürdigkeiten vor, auch wenn sie nicht allein stehen. Die Pfarrkirche St. Josef aus dem 18. Jahrhundert zeugt von der Separation Triesenbergs von den Pfarreien Schaan und Triesen, denen der Ort bis dahin angehört hatte. Fürst Josef Wenzel unterstützte den Bau stark, weshalb man diese Kirche bis heute umgangssprachlich au [...]