Liechtenstein Institut
2. April, 2007 von Moderator
Das Liechtenstein-Institut
Das Gebäude, in dem das Institut heute seinen Sitz hat, war einst ein Pferdestall und steht nach seiner Renovierung unter Denkmalschutz.
Interessant ist aber auch der Sitz des heutigen Liechtenstein-Instituts in Bendern. Das Gebäude, in dem diese Einrichtung heute ihren Sitz hat, war ursprünglich ein Stall, in dem die Herren von Bendern und später auch die Mönche des nahe gelegenen Alten Klosters ihre Pferde einstellten. Nicht umsonst nennt man dieses Gebäude noch heute nicht selten Pfarrstall, eine zwar nicht unbedingt schmeichelhafte Bezeichnung, die sich aber dennoch soweit eingebürgert hat, dass man das Bauwerk vielleicht eher unter dieser Bezeichnung finden wird.
Im Laufe der bewegten Geschichte dieses ursprünglich so unscheinbaren Stalles diente er sogar als Statthalterei.
Direkt neben dem Pfarrstall liegt auch das Alte Kloster, ein Treppengiebelhaus aus dem 16. Jahrhundert, welches von den Mönchen aus St. Luzi erbaut wurde.
Die Bezeichnung Altes Kloster wählt man ungefähr seit 1816, als sich die kirchliche Verwaltung dieser Region radikal änderte, da die Mönche, die das Gebäude bis dahin genutzt hatten, verschwanden, und das alte Haus als Wohnsitz des Pfarrers diente. 1977 erfolgte eine umfassende Renovierung, die schließlich den Ausschlag dazu geben konnte, das Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen.
Noch weit bis ins 19. Jahrhunderte gehörte die heutige Gemeinde Ruggell zur Pfarrei Bendern, konnte allerdings schon seit dem frühen 17. Jahrhundert eine eigene Kirche aufweisen. Die Pfarrkiche St. Fridolin in Ruggell wird in ihren Ursprüngen erstmals 1617 erwähnt, allerdings stammt die Kirche in ihrer heutigen Form aus dem 19. Jahrhundert.
Die neugotische Kapelle besticht vor allem durch die kunstvolle Arbeit in ihrem Inneren, angefangen an der künstlerischen Gestaltung der Wände bis hin zur erweiterten Sakristei und zur Taufkapelle, in der man noch heute den alten gotischen Altar findet.
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