Liechtenstein Geschichte
7. März, 2007 von Moderator
Wo und wie die Geschichte des liechtensteinischen Adelshauses begann
Das heutige Fürstentum Liechtenstein ist natürlich eng verwurzelt mit der Geschichte des Fürstenhauses, welches zu den ältesten noch heute existierenden Adelsfamilien Europas gehört. Natürlich kennt auch Liechtenstein eine Frühgeschichte, die mit bestimmten germanischen Stämmen, mit römischem Einfluss und mit anderen Entwicklungen der Antike und des frühen Mittelalters verbunden ist, doch beginnt die Nationalidentität der Liechtensteiner eindeutig erst im späteren Mittelalter, in dem die ersten Adligen des Hauses von Liechtenstein erwähnt werden.
Dies beginnt natürlich ob der langen Geschichte dieses Hauses relativ früh: um 1136 wird mit Hugo von Liechtenstein erstmals ein Träger dieses Namens erwähnt.
Damit stellt sich natürlich auch die Frage nach den Wurzeln dieses Namens. So wie sich schon Menschen, die „nur“ einen Familiennamen tragen, eventuell dafür interessieren, woher dieser Name kommt und wie die Vorfahren, die ihn vor ihnen trugen, gelebt haben, so ist es natürlich kein Wunder, dass die Bewohner einer Landes, welches im Prinzip einen Familiennamen trägt, sich für diese Geschichte interessieren.
Hugo von Liechtenstein, so weiss man heute, nannte sich nach der Burg Liechtenstein südlich von Wien. Diese Burg ist die Stammburg des Hauses Liechtenstein, und sie hatte für viele folgende Jahrhunderte eine recht wichtige Bedeutung für dieses Haus.
Die Familie Liechtenstein hatte damals in der Umgebung dieser Burg einigen Grundbesitz, ebenso wie an der Nordost-Grenze Niederösterreichs. Beide Regionen waren für die von Liechtensteins natürlich von Bedeutung, allerdings bemaß man die Wichtigkeit dieser Ländereien natürlich auch nach der Lage im Verhältnis zur Stammburg. Kein Wunder also, dass gerade das Land rund um diese Burg sozusagen das Kernland der Familie war.
Hugo von Liechtenstein war allerdings noch kein Vorfahre der heutigen Liechtensteiner Familie, eine ununterbrochene Ahnenreihe begann erst rund 100 Jahre später mit Heinrich I. von Liechtenstein. Heinrich I. erweiterte den Landbesitz der Familie um die Nikolsburg in Südmähren, die er als freies Eigentum erhielt.
Auch wenn das Gebiet für damalige Verhältnisse nicht gerade ein gewaltiger Landbesitz war, hatte die Erwerbung dennoch große politische Bedeutung, weil die Familie hierdurch namhaften Besitz im Gebiet der Wenzelkrone erhielt, die sich später als wichtig für den Verlauf der liechtensteinischen Geschichte herausstellen sollte.
Kommentar schreiben
Jet Lag
Verfasst in Glossar am 3. April 2007
Glossar: Jet Lag Der Körper eines Menschen ist im Grunde genommen nicht geschaffen für extreme Bedingungen, wie sie bei einem Flug vorherrschen. Zwar sind moderne Flugzeuge so konstruiert, das man innerhalb des Passagierbereichs nur vergleichsweise wenig von den äußeren Veränderungen merkt (von den nicht zu vermeidenden Varianzen des Drucks einmal abgesehen, den man meist im Ohr spürt), doch hat die teilweise radikale Klimaänderung inne [...]Zürich Sehenswürdigkeiten
Verfasst in Info , Schweiz am 2. März 2007
Wo man die Sehenswürdigkeiten Zürichs findet Die Stadt an sich ist bereits die größte Sehenswürdigkeit, man muss nur die Augen offen halten und sich von den Impressionen leiten lassen. So erkennt man nebst den netten kleinen Gässchen die alten Häuser, den See, Denkmäler und natürlich die großen wichtigen Bauten, wie das Opernhaus. Wer speziell auf der Suche nach Sehenswürdigkeiten ist, kann entweder an einer Führung durch die S [...]


