Welche prachtvollen Meisterwerke sich im Inneren des Doms finden
Wie es sich für ein Meisterwerk aus der Zeit der Spätgotik und der beginnenden Renaissance gehört, das viele Jahrhunderte überdauert hat, ist das Innere des Duomos Santa Maria del Fiore natürlich ein wahrer Sammelpunkt für Kunstschätze und herausragende Meisterwerke.
Es war ganz im Sinne der damaligen Florentiner, ihren Dom mit allen Künsten zu schmücken, so dass man immer wieder Künstler beauftragte, zur Verschönerung des Bauwerks beizutragen.
Besucher sind beim Betreten der Kirche oft überwältigt vom riesigen dreischiffigen Raum, der sich vor ihnen öffnet. Der Dom ist auch heute noch ein großes und beeindruckendes Bauwerk, so dass seine Ausmaße und seine Pracht auch siebenhundert Jahre nach der Legung des Grundsteins und immerhin mehr als fünfhundert Jahre nach seiner Fertigstellung imposant sind.
Dennoch sollte sich der kunstinteressierte Besucher nicht nur von den Ausmaßen beeindrucken lassen, sondern sich auch der kunstvollen Innenfassade zuwenden, die den Raum überall schmückt. Die drei meisterhaften Rosetten im Dom entwarf Ghiberti, der sie mit aller Gestaltungskunst seiner Zeit plante und ausführte.
Das enorme Zifferblatt der Uhr über dem Hauptportal ist ein Fresko von Paolo Uccello, das mittlerweile sechshundert Jahre alt ist. Ein einziger Zeiger, der sich in umgekehrter Richtung dreht, weist auf die 24 Stunden des Tages hin, ausgehend vom Sonnenuntergang des Vortags. Ein Meisterwerk der Mechanik, das seit fast 600 Jahren funktioniert und das scheinbar überhaupt keine Alterserscheinungen zeigt.
Die Kunstwerke im Innenraum sind beinahe zahllos, und so ist es kein Wunder, dass man als Besucher zuerst überhaupt nicht weiß, wohin man seinen Blick lenken soll. Es ist daher keine Schande, wenn man sich im Inneren dieses gewaltigen Doms zuerst an Kunstführern orientiert, die man überall in Florenz bekommen kann.
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