Kuba Reisetipps
9. Dezember, 2006 von Moderator
Kuba: Die nötige gesundheitliche Vorsorge und die medizinische Versorgung
Kuba ist im Gegensatz zu anderen tropischen Reisezielen malariafrei und seuchenfrei und kann damit als eines der ungefährlicheren Ziele in dieser Beziehung beschrieben werden.
Dennoch sollte man einige Impfungs- und Prophylaxemaßnahmen in Erwägung ziehen, damit es während des Urlaubs nicht zu gesundheitlichen Problemen kommt; normalerweise reicht ein ausreichender Impfschutz, wie er auch in Deutschland empfohlen wird, durchaus aus, doch eventuell empfiehlt es sich, vor allem auf einen Schutz gegen Typhus und Hepatitis A und B zu achten. Unterhalten sie sich vor einer Reise nach Kuba rechtzeitig mit ihrem Arzt über eventuelle Vorsorgemaßnahmen, er wird ihnen den aktuell empfohlenen Schutz sicher nahe lege können.
Da Kuba ein relativ armes Land ist, lässt die medizinische Versorgung in manchen Regionen spürbar zu wünschen übrig. Um eine reibungslose Genesung einer Erkrankung, die während der Reise aufgetreten ist, zu gewährleisten, empfiehlt sich der Abschluss einer Reisekrankenversicherung, die die Leistungen bezahlt und die normalerweise auch bei der Vermittlung eines Arztes behilflich sein kann.
Schließen sie eventuell eine Reiserückholversicherung ab, um schwere und außergewöhnliche Erkrankungen nach Bedarf in Deutschland behandeln zu lassen, denn das medizinische Niveau in Kuba ist teilweise deutlich geringer als in Deutschland. Dennoch stehen für Touristen stehen in Kubas Kliniken sehr gut ausgebildete Ärzte zur Verfügung, und Hotels verfügen meist über Notfallstationen und sorgen im Fall der Fälle auch für den Transport.
Insgesamt jedoch besticht Kuba durch eine, für lateinamerikanische Verhältnisse, gute medizinische Versorgung, wenigstens für die Menschen, die sich Behandlungen und Medikamente leisten können. Allerdings fehlt es mitunter an Medikamenten, und dabei nicht nur an den ausgefallenen, sondern eventuell auch an sehr einfachen Präparaten.
Packen sie daher eine relativ umfangreiche Reiseapotheke ein, damit sie sich im Falle einer leichteren Erkrankung nicht erst darum kümmern müssen, Medikamente aufzutreiben; dies erweist sich mit ein bisschen Pech nämlich als nicht einfach, vor allem dann, wenn sie sich jenseits der Grenzen der kubanischen Großstädte befinden.
Wenn sie in Kuba eine medizinische Behandlung benötigen, empfehlen sich die internationalen Kliniken in den Städten, da diese auf die Versorgung von Reisenden spezialisiert sind; hier erhält man schnell und einfach Hilfe. Allerdings muss man in Kuba bei Medikamenten und Behandlungen normalerweise in Vorleistung treten, da der Staat keine ausreichende Grundversorgung aufweist und die Ärzte und Kliniken so natürlich vermeiden wollen, ohne ihr Wissen Behandlungen an Menschen vorzunehmen, die diese nicht bezahlen können.
Nicht zuletzt aus diesem Grund empfiehlt sich der Abschluss einer Reisekrankenversicherung; deutsche Krankenkassen leisten für gewöhnlich in Kuba nichts.
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