Florenz und seine junge Geschichte zur Jahrtausendwende

Weder Katastrophen noch Kriegszerstörung konnten Florenz seine Schönheit und Einmaligkeit rauben. Die herrliche Stadt am Arno mit all ihrem Kunstreichtum lockt jedes Jahr hunderttausende Touristen und Kunstinteressierte an. Es werden zahlreiche Kunstausstellungen und andere Veranstaltungen geboten.

Die Initiative des Europarates bestimmte 1986 Florenz zur Kulturhauptstadt Europas, und um 500. Todestages von Lorenzo il Magnifico folgte 1992 eine Ausstellung zu Ehren der Medici.

Am 27. Mai 1993 geriet Florenz und auch die Weltöffentlichkeit jedoch erneut in Aufruhr. In der Nähe der Uffizien explodierten, ganz ähnlich wie in Rom auch, mörderische Autobomben. Hierbei wurde die Westfront des Museums beschädigt, ebenso Werke in den Sälen hinter diesen Mauern.


 



Es waren auch Todesopfer zu beklagen, die sich in der landwirtschaftlichen Akademie aufgehalten hatten.
Das Gebäude wurde rasch wieder aufgebaut und den Restauratoren zur Bearbeitung anvertraut. Die Täter wurden zunächst in den Reihen der Mafia vermutet, was jedoch nie bestätigt wurde.

Nach allen Katastrophen, die die Florentiner und ihre Stadt heimgesucht haben, sind sie voller Tatkraft und praktisch denkend. Sie schätzen kein Mitleid und sehen nach einer besonderen Vergangenheit gern in eine vielversprechende Zukunft.

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