Italienische Mentalität
6. Februar, 2007 von Moderator
Streben nach Anerkennung - Italiener und Florentiner im speziellen
Das Leben eines Florentiners ist wie das vieler anderer Italiener von einem starken Streben nach Respekt geprägt. Wer einem Florentiner Respekt zollt, dem zahlt der es gern mit gleicher Münze zurück, und auch wenn die Bewohner der Stadt innerhalb von Italien einen leicht negativen Ruf haben, kann man nicht sagen, dass ihre Art nicht umgänglich oder respektvoll wäre.
Das Problem ist vielmehr, dass sie eine gehörige Portion leicht verletzbaren Stolz besitzen, den sie allerdings bis aufs Blut verteidigen. »Wer meint, schön wäre Florenz ohne die Florentiner, der zeigt nur, dass er weder die Florentiner noch ihre Stadt begriffen hat«, sagt zu diesem Thema der Präsident des Museumsvereins, ein wichtige Lokalberühmtheit innerhalb dieser geschichtsträchtigen Stadt.
Der Museumsverein nimmt im öffentlichen und kulturellen Leben in Florenz eine wichtige Position ein. Die Mitglieder dieses Vereins widmen sich gemeinnützigen Aufgaben im Rahmen der Denkmalpflege, die der Erhaltung der Stadt Florenz als wichtiges kulturelles Zentrum in Italien dienen.
Ein wichtiges Schlagwort im italienischen Alltagsleben ist „far bella figura“, einen guten Eindruck machen. Unter diesem Begriff versteht beinahe jeder Italiener etwas anderes, und regionale Eigenarten sind in dieser Hinsicht nicht unbekannt. Dennoch kann man beinahe grundsätzlich sagen, dass dem richtigen In-Szene-Setzen auch im Alltag eine enorme Bedeutung zukommt.
Allerdings ist es sehr unterschiedlich, wie man sich in den verschiedenen Teilen des Landes präsentiert. In Florenz zum Beispiel ist die Präsentation vieler Menschen noch immer eng verbunden mit Kultur und Intellektualität; so ist man hier weniger modisch, dafür etwas bodenständiger und vor allem geistig offen und modern.
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de Grachten
Verfasst in Info , Niederlande am 20. August 2007
Welche Bedeutung die Wasserkanäle auch heute noch für Amsterdam haben Die Stadtwälle verschwanden, doch die Grachten blieben, nicht nur weil sie für die Abfuhr des Wassers aus dem sumpfigen Boden dienten, sondern auch weil sie für die Schifffahrt so praktisch waren. Entgegen dem Verfall und der zunehmenden Nutzlosigkeit anderer Verteidigungsanlagen entwickelten die ursprünglich militärisch wichtigen Grachten sich zu einem integralen Bes [...]Pfunders
Verfasst in Info , Italien , Südtirol am 10. April 2007
Weshalb man das Dorf Pfunders nur bedingt als Dorf bezeichnen kann Dabei wahrt Pfunders nur recht indirekt den Charakter eines wirklichen Dorfes, denn der Ort besteht aus kleinen Weilern und einzelnen Höfen, die sich locker über das Tal verteilen und die teilweise in der unterschiedlichen Höhenlagen zu finden sind. Die Kammerschienhöfe zum Beispiel, die am höchsten innerhalb von Pfunden liegen, findet man einige Bauten in einer Höhe [...]


