Information Rom

Nützliche Tipps für den Aufenthalt in Rom

Sämtliche Preise in Rom schließen eigentlich den Service mit ein, daher besteht kein Trinkgeldzwang. Wie beinahe überall hat es sich allerdings eingebürgert, Taxifahrern, Kellnern und ähnlichen Servicekräften einen kleinen Betrag, der üblicherweise zwischen fünf und zehn Prozent der Rechnungssumme beträgt, zukommen zu lassen. Dieses Trinkgeld nennt man in Italien mancia, und auch wenn wie gesagt dazu kein Zwang besteht, wird man sich unter Umständen eine weniger freundliche Verabschiedung einhandeln, wenn man darauf verzichtet.

Rom galt noch vor einigen Jahren als eine wahre Hochburg des Taschendiebstahls, und es ist kein Wunder, dass viele Touristen sich bis heute noch leicht paranoid durch die Stadt bewegen. Wie in jeder Metropole ist auch ein Teil dieser Vorsicht in Rom sicherlich angemessen, allerdings kann man sagen, dass die schlimmsten Zeiten vorerst vorüber zu sein scheinen.


 



Die brutalen Praktiken, bei denen Handtaschen von fahrenden Rollern aus mitgerissen wurden, was den Beraubten nicht nur den Verlust der Tasche, sondern eventuell auch noch einen Sturz mit Verletzungsfolge einbrachte, scheinen vorerst vorbei zu sein.

Nun, einzelne Diebe gehen sicherlich noch solchen Praktiken nach, doch ist es glücklicherweise nicht mehr die Regel.
Taschendiebstahl der gewöhnlichen Sorte ist in Rom allerdings noch immer recht verbreitet, und daher sollte man die Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf diese Spielart des Diebstahls in der Stadt auf jeden Fall beachten.

Tragen sie ihre Geldbörse nur so am Körper, dass sie durch einen einfachen Griff von außen nicht zu erreichen ist. Auch das Geld in einer speziell gegen Diebstahl geschützten Vorrichtung zu tragen kann sich empfehlen. Es gibt mittlerweile eine Reihe von Möglichkeiten, recht gut geschützt in eine Großstadt zu gehen. Absolute Sicherheit können diese Tricks allerdings nicht versprechen, da auch die Diebe sich sozusagen fortbilden.


 



Auch wenn Italien das Mutterland des Bankgeschäfts ist, kann man nicht gerade behaupten, dass diese Finanzeinrichtungen in diesem Teil Europas besonders kundenfreundlich wären. Selbst in Rom sind die Öffnungszeiten oft mager: die meisten Banken schließen bereits um halb zwei, und man sollte sich als Tourist, wenn man andere Leistungen als die des Geldautomaten benötigt, dieser recht geringen Öffnungszeiten bewusst sein. Kreditkarten sind ebenso verbreitet wie in anderen Teilen der Welt, und so stellen sie für viele Touristen ein bevorzugtes Zahlungsmittel dar. Die Geldautomaten lassen sich allerdings genauso problemlos mit EC-Karten bedienen.

Die Formalitäten für die Anreise aus Deutschland nach Italien sind mittlerweile extrem gering. Ohne Vorankündigung kann sich jeder EU-Bürger bis zu drei Monate im Land aufhalten, und die Landeswährung ist in Italien ebenso der Euro wie in Deutschland.

Ist man mit dem Auto unterwegs, empfiehlt es sich, die grüne Versicherungskarte mitzunehmen.

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