Gebäude Zürich

Besondere Bauwerke und schön gestaltete oder berühmte Plätze Zürichs

Nebst den Kirchen gibt es auch einige profane Bauten, die zu einer Besichtigung einladen, sowie ganze Quartiere, die noch aus der alten Zeit erhalten sind. Etwas ganz modernes ist hingegen das Le Corbusier Haus in der Höschgasse in Zürich, das das letzte Bauwerk des Schweizer Architekten darstellt. Dieses Haus vereint die Harmonielehre Corbusiers sowohl in der Architektur, als auch in von ihm gestalteten Möbeln, Skulpturen und Bildern im Hausinneren.

Der Hauptbahnhof Zürichs zählt zu den schönsten Europas, und die große Einkaufswelt darunter lädt nicht nur Architekturbegeisterte zu einem kleinen Abstecher hierher ein. Etwas älter ist das Rathaus der Stadt, das im Barocken Stil um circa 1694 erbaut wurde. Besichtigen kann man es so gesehen nur von außen, denn drinnen herrscht nach wie vor der normale Amtsbetrieb. Doch die moderne Welt mit Computern, Akten und Neonröhren würde das herrliche Bild, das man sich von außen noch ausmalt, ohnehin unnötig zerplatzen lassen.


 



Sehr imposant ist auch das Universitätsgebäude der ETH Zürich, in der einst schon Le Corbusier lernte. Das Bauwerk wurde 1864 fertig gestellt, und kann bei einem gemütlichen Gang entlang der Limmat bequem in der zwei Parallelstrassen weiter liegenden Rämistrasse besucht werden.

Interessant zu sehen ist auch die „Schipfe“, eines der ältesten Quartiere Zürichs, das als Anlegestelle für Schiffe im Mittelalter ein wichtiger Umschlagsplatz für Handelsgüter war. Danach hielten Seidenindustrie und Handwerk hier Einzug, und bis heute ist die Schipfe Heimat vieler Handwerker. Qualität zeichnet die Produkte hier aus, und zum gemütlichen schlendern am Flussufer ist dieses Viertel einer der besten Tipps. Ebenfalls am Fluss liegt der Schanzengraben, bei dessen erwandern man das Gefühl hat entlang eines Kanals in Venedig zu spazieren.


 



In der Zürcher Altstadt liegt zudem die Shoppingmeile Storchengasse und die Strehlgasse, zwei Einkaufsstrassen mit urigem Flair, der das Bummeln zum besonderen Erlebnis macht. Nicht weit entfernt findet man auch den Paradeplatz, auf dem das auffallendste Gebäude der Hauptsitz der Credit Suisse ist. Das Erdgeschoss dieses Gebäudes wurde in eine Art öffentlichen Platz im inneren eines Gebäudes verwandelt, der durch ein Glasdach lichtdurchflutet erstrahlt und passender Weise Lichthof genannt wird. Dort wo früher die Schalterhalle war, zieren heute Springbrunnen, Pflanzen und Parkbänke das Geschoss, das vor allem bei schlechtem Wetter beliebter Treff der Zürcher ist.

Aus der Anfangszeit Zürichs stammt das alte Römerkastell Lindenhof, dessen Reste noch heute auf einem Hügel in der Altstadt stehen. Dank dem Park ringsherum ist die alte Zollstation der Römer heute eine Oase der Ruhe für die Stadtbewohner, die sich hier regelmäßig zu allen möglichen Aktivitäten, oder einfach zum ausruhen einfinden.

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1 Kommentar zu “Gebäude Zürich”

  1. am 05. Mrz 2007 um 16:42Verena

    Viele Gebäude in Zürich haben ihre eigene Geschichte, und das finde ich sehr interessant.

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