Gamprin Bendern
4. März, 2007 von Moderator
Weniger bei Touristen bekannt und daher recht ruhig: Gamprin-Bendern
Die Gemeinde Gamprin, die wichtigste Siedlung in Gamprin-Bendern, wurde zum ersten Mal 1045 urkundlich erwähnt, hatte allerdings wahrscheinlich schon für eine gewisse Weile vor dieser Erwähnung Bestand.
1881 kam es zur Gründung der heutigen Gemeinde Gamprin-Bendern, als diese politische Gemeinde mit dem nahe gelegenen Pfarrsprengel Bendern zusammengebracht wurde. So entstand eine mehr oder wenige zusammengehörige Siedlung mit heute ungefähr 1.200 Einwohnern, die sich in den Dorfteil Gamprin, der mit der Siedlung von 1045 grundsätzlich übereinstimmt, und aus dem Dorfteil Bendern an den südlichen Ausläufern des Eschnerberges zusammensetzt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Teilen Liechtensteins kennt Gamprin-Bendern nur einen relativ geringen Tourismus, nimmt aber mit dem kleinen Pfarrhaushügel und der Kirche dennoch einige Bedeutung im Staat ein. Dieser Hügel, auf dem die beiden ältesten Gebäude in dieser Region stehen, welche beide aus dem 16. Jahrhundert stammen, ist zugleich auch der Blickfang für Besucher, die nach Gamprin-Bendern kommen. Eine weitere Attraktion ist die Mariengrotte am Westhang des Kirchhügels, die einzige Gebetsstätte dieser Art in der Region darstellt.
Gamprin-Bendern mag touristisch gesehen weniger wichtig sein als andere Gemeinden Liechtensteins, hat aber ob seiner schönen Lage an den Ausläufern des Eschnerberges und der Landschaft dieser Region dem Besucher dennoch einiges zu bieten.
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