Florenz Mittelalter
4. Mai, 2007 von Moderator
Wodurch Florenz im Mittelalter geprägt war
Streng genommen war zu diesem Zeitpunkt der geschichtliche Übergang ins Mittelalter in Florenz schon lange vollzogen. Die Stadt nahm eine wichtige wirtschaftliche Rolle ein und war auch geistig durchaus führend, so dass man nicht davon ausgehen kann, dass man in Florentia eine rückständige oder gar rückwärts orientierte Stadt vorfand.
Das mittelalterliche Florenz ist geprägt von einer Atmosphäre von Reichtum, Kultur und Freiheit, wie man sie in dieser Zeit nicht in vielen Teilen Europas finden konnte. Die romanischen Prachtbauten der Kirche San Miniato bilden bis in unsere Tage blendende Beispiele für die wohl proportionierte Harmonie, die man im Mittelalter in Florentia zu schätzen wusste.
Im wahrsten Sinn des Florentiner Geschmacks waren zu dieser Zeit alle Bauten, die prachtvolle Elemente mit einem vergleichsweise schlichten Stil zu vereinen verstanden. Die mit geometrischen Mustern aus weißem und grünem Marmor gezierten Fassaden der Gebäude aus dieser Zeit stehen ebenfalls für einen echt Florentinischen Stil der Inkrustationskunst, die weite Teile des mittelalterlichen Florenz deutlich prägte.
Ruhe und ausgewogene Proportionen waren wichtige Elemente jeder Art von Kunst aus dieser Zeit. Zwei Aspekte, die man im politischen Leben der immer wichtiger werdenden Stadt nur selten finden konnte.
Auch wenn man hier oft einen relativen Wohlstand der Stadt erleben konnte, war dieser Wohlstand den Reichen vorbehalten, während die gemeine Bevölkerung in der Stadt kaum auf ein besseres Leben hoffen konnte als in der Stadt.
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