Ferienwohnung Kuba
8. Dezember, 2006 von Moderator
Wer billig Kuba erleben möchte greift besser auf Privatzimmer zurück
Viele erfahrene Kubareisende schwören allerdings für den Urlaub auf der Insel auf die Privatzimmer, die im Land sehr verbreitet sind. Diese sogenannten casas particulares haben einen hohen Urlaubswert, weil sie gleichzeitig eine Reihe von Möglichkeiten und Komfort bieten und dabei die Möglichkeit mit sich bringen, das kubanische Leben relativ unverfälscht kennenzulernen. Sie sind praktisch die kubanische Variante des britischen Bed and Breakfast, stellen aber aufgrund ihrer Verbreitung und ihrer günstigen Preise meist eine sehr attraktive Alternative zu einem Aufenthalt im Hotel dar.
Es gibt diese Unterkünfte beinahe überall im Land, oder sie werden schnell improvisiert werden, wenn man danach fragt. Die legale Anmeldung eines solchen Zimmer bringt für den Vermieter eine monatliche Steuer von ungefähr 130 amerikanischen Dollar mit sich, wobei es für den Touristen allerdings keinen Unterschied macht, ob eine Anmeldung eines solchen Zimmers erfolgt ist; denn man macht sich als Gast nicht strafbar und hat auch keine Schwierigkeiten zu befürchten, wenn der Vermieter auf diese Art und Weise seine Steuern hinterzieht.
Diese Abgabe bedingt allerdings das ungefähr Preisniveau, in welchem sich diese Unterkünfte erfahrungsgemäß bewegen – meist kostet eine Nacht zwischen 10 und 20 Dollar, nicht zuletzt auch abhängig davon, ob denn in der Tat die Steuer bezahlt wird. Auf diese Weise erwirtschaftet der Vermieter einen eigentlich recht geringen Betrag pro Monat, vor allem wenn man berücksichtigt, dass diese Zimmer meist natürlich nicht über den kompletten Monat belegt sind; doch sind sie dennoch für kubanische Verhältnisse eine sehr einträgliche Devisenquelle.
Zusätzlich bieten viele Familien, die solche Zimmer anbieten, ihren Gästen noch an Mahlzeiten für sie zuzubereiten, was eventuell empfehlenswert ist, da es nicht überall Restaurants gibt. Vor allem lernt man auf diese Art und Weise auch die kubanische Küche einmal hautnah kennen.
Wenn man bei der Auswahl einer solchen Unterkunft einen gewissen Aufwand betreibt, findet man auch wohlhabende Familien mit schönen Häusern, die noch dazu gut Englisch sprechen. Auf diese Weise steht diese Art der Unterkunft qualitativ der in einem Hotel kaum nach, ist allerdings meist weitaus günstiger.
Es ist ohne größeren Aufwand möglich, eine Liste mit entsprechenden Adressen aus dem Internet zu beziehen, da manche erfahrene Kubaurlauber sie auf ihren Homepages zur Verfügung stellen oder vermitteln können.
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