Dom von Florenz

Wiederaufnahme der Arbeiten am Dom Florenz’

Den entscheidenden Schritt für eine produktive Fortsetzung der Bauarbeiten stellte ein erstaunlicher Fund dar, der eine gewisse religiöse Einigung innerhalb der so bewegten Stadt hervorrief.

Nachdem man die Gebeine des Heiligen Zenobio, des legendären ersten Florentiner Bi­schofs, aufgefunden hatte, nahm man die Arbeiten unter Leitung Giottos und Andrea Pisanos wie­der auf.

Diese beiden Baumeister erschienen den Florentinern erfahren und geschickt genug, in die wirklich großen Fußstapfen Cambios zu treten, so dass sie sich einer großen Unterstützung aus der gesamten Bevölkerung erfreuen konnten.


 



140 Jahre dauerte der Bau der Kirche, die 30000 Men­schen aufnehmen sollte. Sie war das gewaltigste Bauwerk in Florenz und übertraf auch die größten Türme der politischen Parteien und die repräsentativen Paläste der Machthabenden bei weitem.

Mit einer Grund­fläche von 8.300 Quadratmetern, einer Ge­samtlänge des Bauwerks mit Apsidenkapelle von fast 160 Metern und der beeindruckenden Länge des Querschiffs mit Apsi­denkapellen von 90 Metern war der Dom nicht nur in Florenz ein gewaltiges kirchliches Bauwerk von überaus großer Imposanz.

1418 waren Langhaus und Querschiff fertig gestellt, allein die Kuppel fehlte. Niemand außer Filippo Brunelleschi hatte eine richtige Vorstellung davon, wie die enorme technische Auf­gabe, die gewaltige Vierung zu überspannen, gelöst werden konnte.

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