Dom von Florenz
24. Juli, 2007 von Moderator
Wiederaufnahme der Arbeiten am Dom Florenz’
Den entscheidenden Schritt für eine produktive Fortsetzung der Bauarbeiten stellte ein erstaunlicher Fund dar, der eine gewisse religiöse Einigung innerhalb der so bewegten Stadt hervorrief.
Nachdem man die Gebeine des Heiligen Zenobio, des legendären ersten Florentiner Bischofs, aufgefunden hatte, nahm man die Arbeiten unter Leitung Giottos und Andrea Pisanos wieder auf.
Diese beiden Baumeister erschienen den Florentinern erfahren und geschickt genug, in die wirklich großen Fußstapfen Cambios zu treten, so dass sie sich einer großen Unterstützung aus der gesamten Bevölkerung erfreuen konnten.
140 Jahre dauerte der Bau der Kirche, die 30000 Menschen aufnehmen sollte. Sie war das gewaltigste Bauwerk in Florenz und übertraf auch die größten Türme der politischen Parteien und die repräsentativen Paläste der Machthabenden bei weitem.
Mit einer Grundfläche von 8.300 Quadratmetern, einer Gesamtlänge des Bauwerks mit Apsidenkapelle von fast 160 Metern und der beeindruckenden Länge des Querschiffs mit Apsidenkapellen von 90 Metern war der Dom nicht nur in Florenz ein gewaltiges kirchliches Bauwerk von überaus großer Imposanz.
1418 waren Langhaus und Querschiff fertig gestellt, allein die Kuppel fehlte. Niemand außer Filippo Brunelleschi hatte eine richtige Vorstellung davon, wie die enorme technische Aufgabe, die gewaltige Vierung zu überspannen, gelöst werden konnte.
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