Wie das Gestein den Dolomiten den Beinamen “Bleiche Berge” einbrachte
Ursprünglich handelt es sich bei dem Gebirgszug, den wir heute als die Dolomiten kennen, also um ein Gebirge auf dem Meeresboden, das von einigen Korallenriffen durchzogen ist.
Diese Korallenriffe wie zum Beispiel die Geislerspitzen, sind bis zu 240 Millionen Jahre alt und verweisen auf eine erhebliche Bewegung der Erdplatten innerhalb von dieser gewaltigen Periode. Die Hochplateaus wie der Schiern und die Sella wurden von den Kräften der Gebirgsbildung hochgehoben, und Teile des ehemaligen Meeresbodens sind heute nicht nur Tummelplatz für Geologen und Mineralogen.
Sie haben nämlich auch den angenehmen Nebeneffekt, mit ihren tiefen Tälern eine Urlaubslandschaft der Superklasse zu bilden; also eine wissenschaftlich äußerst interessante Region, die noch dazu mit ihrer vielfältigen Schönheit besticht.
Noch heute haftet diesem besonderen Gebirge der Ruf an, das es sch bei ihnen um die Bleichen Berge handelt, um ein Gebirge also, das im Vergleich zu vielen anderen von einer fahlen und oft seltsamen Schönheit ist. Dies ist natürlich auf die besondere Beschaffenheit des Gesteins zurückzuführen, das man in dieser Form nirgendwo anders auf der Welt findet.
Kein Wunder, dass die Bleichen Berge, die wie ein mystischer Garten bei Sonnenuntergang in leuchtendem Rot erglühen, auf Menschen aus aller Welt eine besondere Faszination ausüben.
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