Cosimo Medici
14. Juni, 2007 von Moderator
Wie Cosimo das Familienunternehmen der Medici ausbaute
Scharfsinnig und zäh baute Cosimo sein Familienunternehmen auf, das in vielen verschiedenen Wirtschaftszweigen expandierte. Er wurde leitendes Mitglied der Woll- und der Geldwechslerzunft, die damals einen erheblichen Einfluss in Florenz verzeichnen konnten, und diente der Stadt dreimal als Prior und einmal als Gonfaloniere.
Der Einfluss der Medici wuchs unter der Führung Cosimos stetig an, und er verstand es, alle Vorteile, die er durch verschiedene Privilegien einnehmen konnte, in vernünftigem Rahmen für seine Familie einzusetzen.
Diese Entwicklung gelang freilich nur, weil in Florenz das Geschäft eines Kaufmanns nicht gedeihen konnte, ohne dass man sich an der Stadtregierung beteiligte.
Cosimo tat sich aber auch, ganz dem Geist der damaligen Zeit entsprechend, als großzügiger Mäzen von Künstlern und Kirchen hervor. Das einfache Volk schätzte seine Einstellungen und schickte ihm gern seine Töchter und Söhne zur Arbeit, wenn es wieder neue Aufgaben zu vergeben gab.
Cosimos „ warmherzige, ehrliche Menschlichkeit, ihr in Sicherheit sein geistreiches, würdevolles Wesen “ waren die Eigenschaften, von denen man zu dieser Zeit sprach; und auch wenn man nicht sicher sein kann, wie viel dieser Aussagen reine Loyalitätsbekundung ist, lässt sich doch vermuten, dass der gerühmte Charakter dieses Mannes nicht völlig an dieser Beschreibung vorbeiging.
Wie einflussreich Cosimo und seine Familie waren, zeigte sich an der Tatsache, dass viele kirchliche Einrichtungen kaum ohne seine Unterstützung leben konnten. Ohne Cosimos so finanzkräftige Unterstützung wären weder Gilbertis erstes Baptisteriumsportal noch die Restaurierung der San-Lorenzo-Kirche durch Brunelleschi zustande gekommen.
Gerade diese gezielte Wohltätigkeit war natürlich auch ein Teil einer Idee, wie man sich in der Stadt großen Einfluss und großes Ansehen erarbeiten wollte. Dieses Mäzenatentum entsprach der florentinischen Idee von Anstand und den der Nachwelt überlieferten Grundsätzen, die besagten, dass die Pflicht, seiner Stadt Ehre zu erweisen, war für einen respektablen Florentiner Kaufmann von ebenso großer Bedeutung wie die Erwirtschaftung ordentlicher Gewinne.
Kommentar schreiben
Korsika
Verfasst in Info , Frankreich am 9. Juli 2007
Korsika Die französische Mittelmeerinsel Korsika ist mit einer Größe von mehr als 8.500 Quadratkilometern die drittgrößte Insel im westlichen Mittelmeer. Politisch gesehen unterteilt man die Insel in zwei verschiedene Bereiche, in Haute-Corse und Corse du Sud. Ajaccio, die Hauptstadt des Südbezirks, ist gleichzeitig auch das Kapitol von Korsika. Mehr als eine Viertelmillion Menschen leben auf Korsika, was natürlich im Vergleich zu ei [...]Restaurants Zürich
Verfasst in Info , Schweiz am 2. Februar 2007
Welche traditionellen Gerichte man in Zürichs Gaststätten serviert bekommt Als traditionelles wirtschaftliches und kulturelles Zentrum innerhalb Europas, das bereits im 14. Jahrhundert erblühte, verwundert es kaum, dass auch die Gastronomie in Zürich intensiv ausgeprägt und von traditionellen Gerichten durchdrungen ist. Gut bürgerliche, und traditionelle Zürcher Küche findet sich fast überall auf den Speisekarten, mit regionalen und n [...]


