Cafés Zürich

Einige besondere Cafés in Zürich

Die Cafés in Zürich eignen sich nicht nur, um nachmittags einen Kaffee mit den süßen Köstlichkeiten der Schweiz zu genießen, sondern vor allen Dingen auch, um des Morgens ein ausgiebiges Frühstück zu genießen, sofern man nicht in seiner Unterkunft dazu kommt.

Das Frühstück hier läuft traditionell ganz gemütlich ab, so dass sich das Einnehmen von Kaffee, Brötchen, Croissants und dem Müesli eine Weile hinzieht. Ein angenehmer Einstieg in den Tag, der in Zürich als „zmörgele“ bezeichnet wird, und auf keinen Fall ohne nette Unterhaltungen auskommt.

Hierfür und den Kaffeegenuss über den Tag hinweg eignen sich viele der adretten Straßencafés, zum Beispiel das Café Wühre am Ufer der Limmat, von dessen Tischen aus man zusätzlich einen herrlichen Blick auf das Großmünster genießen kann, während das Wasser im Fluss gemütlich dahinplätschert. Im Brotcafé Le Mur fehlt dieser Ausblick zwar, doch bekommt dafür ofenfrische Brötchen und Brote serviert, die in der eigenen Holzofenbäckerei hergestellt werden.


 



Die Spezialität des Café Sprüngli ist hingegen das original Zürcher Bircher Müesli, das als das beste in der ganzen Stadt gehandelt wird, sowie die frischen Brioches und andere Süßigkeiten. Das Café Walthi wiederum ist etwas für die Nachtmenschen, die nach einer langen Nacht in Clubs oder Bars das Hotelfrühstück glatt verschlafen haben, denn es bietet bis in die frühen Abendsstunden noch ein ausgiebiges Frühstück an.

Für ein österreichisches Flair sei das Café Schober empfohlen, das bis vor einigen Jahren noch Konfiserie einiger Wiener Schokoladenmeister war. Dementsprechend sind die heiße Schokolade und die Wiener Melange vorzüglich. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, und wer das besonders verzierte Innere betritt kann dies gut nachvollziehen.

Ein Erlebnis besonderer Art stellt das Frühstücksschiff dar, das von Ende Mai bis Ende September auf der Limmat verkehrt, und für einige Franken seinen Fahrgästen ein ganzes Brunch Büffet bietet. Ungefähr drei Stunden kann man das reichhaltige Angebot an Bord genießen, bevor man wieder aufs Festland zurück muss, was für schnell seekrank werdende Menschen allerdings eine echte Herausforderung darstellt.

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