Bozen Südtirol
25. Februar, 2007 von Moderator
Was für die Hauptstadt Südtirols charakteristisch ist
Bozen ist eine vor allem sprachliche multikulturelle Stadt, was weniger am urbanen Charakter der 100.000-Einwohner-Stadt liegt als vielmehr an der besonderen Geschichte Südtirols. Von den Einwohnern sind mittlerweile nur noch etwa 25 Prozent deutschsprachig, während die anderen eher der ladinischen Kultur entstammen. Andere kulturelle Einflüsse sind allerdings vergleichsweise selten.
Neben der wichtigen Funktion als Hauptstadt besticht Bozen vor allem durch die mittelalterliche Altstadt, die dem Ort einen ganz einen Charme verleiht. In dieser Altstadt spürt man noch heute deutlich eine überstarke Präsenz der deutschen Kultur, die diesen Teil der Stadt in der Vergangenheit geprägt hat; hier gibt sich Bozen auch heute noch gerne von seiner traditionalistischen Seite.
Jenseits ihres Charakters als Hauptstadt ist Bozen vor allem eine lebenslustige und agile Stadt, die sich von den eher ruhigen und beschaulichen Siedlungen in Südtirol auf charmante, aber niemals aufdringliche Art abhebt.
Wer nach Bozen kommt, wird, wenn er zu viele städtische Erwartungen mitbringt, wahrscheinlich enttäuscht sein, während schon so mancher Besucher, der die Ruhe der Südtiroler Bergdörfer gewohnt war, hier einen leichten Kulturschock erlitten hat. Bozen ist eine besondere Stadt, die durch eine ausgewogene Mischung verschiedener Aspekte besticht und die auch bei einer Reise in die Dolomitenregion auf jeden Fall einen Ausflug wert ist.
Kommentar schreiben
Sanfter Tourismus
Verfasst in Info , Glossar am 26. Mai 2007
Glossar: Sanfter Tourismus Tourismus hat die unangenehme Eigenschaft, ein Land, das stark von Urlaubern aus aller Welt genutzt wird, zu verändern. Zwar ist der finanzielle Effekt des Tourismus meist extrem positiv, und manche Länder können sogar einen angenehmen Wohlstand auf der Tatsache begründen, das sie sich einer großen Beliebtheit als Urlaubsland erfreuen, doch ist in vielen Ländern der starke Tourismus auch deutlich zu spüren – [...]Berühmte Fresken
Verfasst in Info , Italien am 4. April 2007
Die Fresken in der Ordenskirche: Dokumente des Werdegangs des Ordens Zum bekannten „Kreuzgang der Toten“ führt ein Gang links neben der Kirche, ein recht düsterer und atmosphärischer Weg. In der Lünette, über der geschlossenen Verbindungstür, findet man Andrea del Sartos letztes wichtiges Werk. Die „Madonna del Sacco“ wurde benannt nach dem Heusack, an den der Heilige Joseph in dieser Darstellung angelehnt ist. Eine erstaun [...]


