Bahn Südtirol
9. Dezember, 2006 von Moderator
Für größere Ausflüge innerhalb Südtirols bietet sich die Bahn an
Für Touren innerhalb der Dolomiten oder in Südtirol ist die Bahn eine gute Alternative, vor allem, wenn man sich innerhalb der dichter besiedelten Regionen bewegt. Die Brennerbahn und vor allem die Pustertalbahn sind gute Alternativen für Personen, die in Bozen, Brixen, Bruneck und Toblach/ Innichen unterkommen.
Diese Orte sind durch ein dichtes Netz miteinander verbunden, dass es ihnen ermöglicht, jeden der genannten und andere größere Orte schnell zu erreichen. Fast stündlich fahren tagsüber Züge von Innichen über Toblach und Bruneck nach Franzensfeste; von dort aus geht es weiter nach Brixen, Klausen und Bozen sowie nach Auer und Neumarkt.
Natürlich umfasst dieses Bahnnetz nicht jeden kleinen Ort in Südtirol, da die Bahnstrecken auf die größeren Gebiete beschränkt sind. Das führt in der Praxis meist dazu, dass die Bahn eine gute Wahl ist, wenn man sich nicht zu weit abseits der üblichen touristischen Regionen bewegt.
Viele Bahnhöfe in Südtirol sind nicht besetzt, weil sie sehr klein sind. Dennoch ist es verpflichtend, seine Fahrkarten vor der Fahrt zu erwerben. Zeit- und Einzelkarten kann man an Automaten oder bei Busfahrern erwerben. Auch der Verkauf von Kombitickets für Bus und Bahn ist möglich, ebenso wie das Erwerben einer Fahrkarte in konzessionierten Geschäften.
Nur wenn kein Automat am Bahnhof vorhanden ist, kann man im Zug nachlösen. Ausnahmen macht man von dieser Regel natürlich bei ausgefallenen und defekten Automaten. Allerdings trifft diese Regel nicht auf die kleinere Bahnstrecke von Belluno nach Calalzo di Cadore in den südlichen Dolomiten zu.
Wenn man auf diese Fahrt gehen will, muss man sich vorher ein Ticket besorgt haben, zum Beispiel in der Bahnhofsbar, aber auch in den Tabak- und Schreibwarenläden im Ort. Durch diese Sonderregel ist es für Reisende, die diese Strecke befahren möchten, sehr wichtig, dass sie sich um die Anfahrts- und Öffnungszeiten in diesem Bahnhof kümmern, damit sie sich wirklich eine Fahrkarte besorgen können.
Übrigens muss man in Italien penibel darauf achten, Bahnfahrkarten immer vor Antritt der Fahrt zu entwerten, da sie sonst ungültig sind und nicht akzeptiert werden. Ein Fahrgast mit einer nicht entwerteten Karte zahlt eine kaum geringere Strafe als ein Schwarzfahrer und diese Strafe ist vergleichsweise hoch.
Außerdem ist zu beachten, dass jedes gewöhnliche Einzelticket in Italien nur für die Bahn oder den Bus gilt, nicht aber für beides. Die Ausnahmeregel gilt nur für die so genannten Zeittickets, die einem Fahrgast für eine bestimmte Zeit erlauben, alle öffentlichen Verkehrsmittel zu verwenden.
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