Autofahren Schweiz
7. Januar, 2007 von Moderator
Autofahren in der Schweiz - Was es zu beachten gibt
Das Straßennetz der Schweiz ist gut ausgebaut, kann aber gerade im Winter oft der harten Witterung nicht trotzen. Viele Strecken, besonders die in den höheren Regionen, werden unbefahrbar oder zumindest äußerst gefährlich.
Viele Gebirgsstraßen sind auch ohne schlechte Witterung gefährlich. Enge Kurven, die oft vorher durch eine Steigung schlecht einsehbar sind, machen viele Fahrten unberechnbar und erfordern von einem verantwortlichen Fahrer solche Vorsicht, dass schnelles und komfortables Vorankommen über längere Strecken für Nicht-Schweizer oft nicht machbar ist. Das soll nicht heißen, dass Autofahren in der Schweiz furchtbar unkomfortabel ist. Einige Strecken kann man durchaus schnell, zügig und ohne zu große Anstrengung zurücklegen, aber fast durchweg ist die Bahn in der Schweiz schneller.
Ist man mit dem Auto unterwegs oder plant man eine Reise in die Schweiz mit dem eigenen PKW, sollte man für den Winter entsprechende Reifen und eventuell Schneeketten einplanen. Übliche Zeit für Winterreifen ist der Zeitraum vom 1. November bis zum 30. April, eventuell ist auch Verlängerung möglich.
Allerdings dürfen mit Winterreifen die meisten Autobahnen nicht befahren werden, Ausnahmen werden nur bei den großen Tunneln gemacht.
Mietwagen bekommt man in der Schweiz in jeder halbwegs großen Stadt sowie an Hotels, Bahn- und Flughäfen. Viele der internationalen Vermieter sind auch in der Schweiz zu finden.
Die Verkehrsregeln sind in der Schweiz für einen deutschen Urlauber nicht besonders ungewohnt. Es gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 Kilometern pro Stunde auf Landstraßen, 120 auf Autobahnen und 50 in geschlossenen Ortschaften. Es gilt allgemeine Anschnallpflicht.
Die Promillegrenze liegt in der Schweiz bei 0,8 und es werden erhebliche Geldstrafen für Alkohol am Steuer erhoben.
Kinder unter 12 Jahren müssen generell auf den Rücksitz des Autos.
Bleifreies Benzin ist problemlos zu bekommen. Statt einer hohen Verbreitung von 24-Stunden-Tankstellen gibt es in der Schweiz Tankautomaten, an denen man mit Geldscheinen Benzin erhält. Angenommen werden üblicherweise 10- und 20-Frankenscheine.
Wie auf fast jeder Reise ist die Mitnahme der internationalen Grünen Versicherungskarte zu empfehlen, um bei einem eventuellen Schaden die Abwicklung reibungslos zu gestalten.
Für die Benutzung der Schweizer Autobahnen wird eine Vignette von 40 Franken pro Kalenderjahr erhoben. Für kürzere Zeiträume kann man die Gebühr nicht zahlen, allerdings gilt der entsprechende Aufkleber auch für mehrere Reisen in der Schweiz. Am besten besorgt man sich die Unterlagen und den Aufkleber schon vorher, um unnötige Wartezeiten an den Grenzübergängen zu vermeiden.
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