Autobahn Italien
4. Dezember, 2006 von Moderator
Was man in Südtirol über den besonderen Fahrstil der Italiener wissen sollte
Es ist wirklich ironisch: man hört in Deutschland immer wieder, dass die Fahrt auf der Autobahn ein adrenalinpumpender Kriegszustand ist, in dem gerade einmal das Recht des Stärkeren ein grobes Reglement erwirkt. Wobei es hier natürlich als das Recht des Schnelleren zu interpretieren ist.
Dieser Zustand, der von so viel unterbewusster Sehnsucht nach Unordnung, Aufregung und Adrenalin zeugt, sorgt immer wieder für Erregungen der öffentlichen Meinung, und wird doch scheinbar konsequent von allen Fahrern missachtet, die gerade auf der Straße unterwegs sind.
Es scheint, als würde schon im deutschen Autobahnverkehr, der ja mit seiner fehlenden Geschwindigkeitsbegrenzung reichlich Zündstoff bietet, das Blut zu Benzin werden und der VW Golf zur Rennmaschine.
Was aber passiert, wenn man diese deutschen, die Kriegsherren der Autobahn, die Helden des Gaspedals, in ein Land weiter im Süden schickt? Beinahe einhellig schimpfen sie darüber, dass das Verhalten der Teilnehmer im Verkehr rücksichtslos und verantwortungslos wäre und dass man es im italienischen; wahlweise auch französischen, spanischen und sogar niederländischen; Verkehr kaum aushalten könnte.
Sind wir vielleicht einfach nicht hartgesotten genug und lieben wir die hohe Geschwindigkeit eher als den quirligen Verkehr?
Es scheint jedenfalls eine Tatsache zu sein, dass die Beziehung zwischen einem Italiener und seinem Auto eine andere ist als dies in Deutschland der Fall ist.
Während der Italiener scheinbar sein Fahrzeug hauptsächlich dazu verwendet, schnell und mit wenig Hindernissen von A nach B zu kommen, wobei der Begriff Hindernis in diesem Zusammenhang sehr weitläufig zu interpretieren ist; pocht der deutsche Autofahrer immer dann, wenn er seine Pferdestärken nicht ausreizen kann, auf sein Recht im Allgemeinen und sein Verkehrsrecht im Besonderen.
Kommentar schreiben
Florentiner
Verfasst in Info , Italien am 5. Februar 2007
Weshalb die Bürger von Florenz in Italien als Lästermäuler verschrien sind Die Bewohner der schönen Stadt Florenz sind keineswegs als nur schöngeistige Literaten und Künstler zu verstehen. Vielmehr nimmt der Florentiner kein Blatt vor den Mund, wenn es um seine Überzeugung geht. Es ist ihm überaus fremd, in einem Gespräch nicht seine Meinung beizutragen, besonders, wenn es um einen Bereich geht, der ihm wichtig ist. Florentiner waren [...]Umgebung Sand in Taufers
Verfasst in Info , Italien , Südtirol am 2. März 2007
Was es außerhalb der Stadt Interessantes zu sehen gibt Auch außerhalb von Sand selbst geht es interessant weiter. Südlich des Orts an der Straße in Richtung Bruneck liegt der auffällige Ansitz Neumelans, in der Vergangenheit der Sitz von adligen Verwaltern. Es handelt sich um einen mehrstöckigen Bau mit Walmdach, seitlichen Erkern und Park, der nicht nur beeindruckende Ausmaße hat, sondern auch kunstfertig angelegt ist. Der Bau wurd [...]


